Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Flammeninferno

Auto brennt lichterloh – Tauerntunnel stundenlang gesperrt

Auto brennt lichterloh – Tauerntunnel stundenlang gesperrt
FOTO: Landesfeuerwehrverband Salzburg
2 Min. Lesezeit |

Flammeninferno im Tauerntunnel: Ein Pick-up gerät in Brand, der Fahrer reagiert geistesgegenwärtig und rettet sich – doch der Verkehr auf der A10 kommt komplett zum Erliegen.

Nach einem Fahrzeugbrand musste der Tauerntunnel auf der A10 in Salzburg am Freitagvormittag vorübergehend gesperrt werden. Das Feuer brach in einem Pkw aus, der in Richtung Villach unterwegs war, etwa 50 Meter vom Nordportal entfernt. Der Fahrer konnte noch rechtzeitig reagieren und den Anhänger, auf dem zwei weitere Fahrzeuge transportiert wurden, abkoppeln, bevor er sich aus dem Tunnel in Sicherheit brachte. Dies schilderte Christian Lackner, Abschnittsfeuerwehrkommandant Pongau, gegenüber der APA (Austria Presse Agentur). Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der Lenker unverletzt.

Die Feuerwehr wurde um 10.25 Uhr alarmiert. Aus Sicherheitsgründen sperrte die Tunnelwarte den Tauerntunnel umgehend in beide Fahrtrichtungen. „Der Pick-up ist vollkommen ausgebrannt“, erklärte Lackner. Wie bei Tunnelbränden in dieser Region üblich, rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Flachau und Zederhaus an.

Schneller Einsatz

Die insgesamt 46 Einsatzkräfte konnten die Flammen zügig unter Kontrolle bringen. Nach ersten polizeilichen Angaben wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. Die genaue Brandursache sowie die Anzahl der Fahrzeuginsassen waren zunächst nicht bekannt.

Massive Verkehrsfolgen

Die Tunnelsperre führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit einem kilometerlangen Rückstau.

⇢ Verkehrschaos am langen Wochenende – Diese Strecken solltet ihr meiden

Gegen 11.30 Uhr konnte die Röhre in Richtung Salzburg wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Durch das schnelle Handeln des Fahrers, der den Anhänger noch rechtzeitig abkoppeln konnte, wurde vermutlich ein größerer Schaden verhindert.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen