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Bahnoffensive

Bahn-Revolution: Westbahn macht Wiener Neustadt zum Drehkreuz

Bahn-Revolution: Westbahn macht Wiener Neustadt zum Drehkreuz
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Neue Dynamik auf der Südstrecke: Die Westbahn macht Wiener Neustadt ab 2026 zum Drehkreuz zwischen Wien und Villach – mit fünf täglichen Verbindungen und Rekordzeiten.

Ab März 2026 wird die Westbahn täglich fünf Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse zwischen Wien und Villach anbieten, wobei Wiener Neustadt (Niederösterreich) als fixer Haltepunkt eingeplant ist. Diese Erweiterung bedeutet für den größten Bahnknotenpunkt Niederösterreichs einen deutlichen Qualitätssprung im Fernverkehrsangebot.

„Wiener Neustadt ist kein Durchfahr-Bahnhof. Das wird mit diesem Schritt eindrucksvoll bestätigt. Auf der Südstrecke beginnt eine neue Ära des Bahnfahrens„, erklärt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer. „Die Westbahn setzt dort an, wo die Menschen unterwegs sind. Der Halt in Wiener Neustadt ist ein starkes Signal für die gesamte Region und ein klarer Beleg dafür, dass leistungsfähiger Fernverkehr am Bahnknoten Wiener Neustadt unerlässlich ist.“

Der Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch unterstreicht die strategische Bedeutung: „Wiener Neustadt ist für die Westbahn als einer der stärksten Bahnhöfe Österreichs zentraler Fixpunkt auf der Südstrecke. Mit dem neuen Westbahn-Angebot auf Südstrecke stärken wir Wiener Neustadt als Drehscheibe Richtung Wien und Villach. Von diesem neuen Angebot werden Pendler sowie alle Bahnreisenden auf der Südstrecke profitieren.“ Die Aufwertung festigt die Position des Bahnhofs als einer der passagierstärksten Knotenpunkte Österreichs und verbessert die Anbindung für Reisende aus der gesamten Region.

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Verbesserte Pendleranbindung

Für Berufspendler entstehen an Werktagen zusätzliche Umsteigemöglichkeiten von der Westbahn zu regionalen Bahnlinien wie der Gutensteinerbahn, Puchbergerbahn und Aspangbahn im Wiener Becken. Die Strecke Wien-Meidling nach Wiener Neustadt wird über die Pottendorfer Linie in nur 27 Minuten zurückgelegt. Nach Graz beträgt die Fahrzeit 1 Stunde und 53 Minuten, während Villach von Wiener Neustadt über Graz und die Koralmbahn in 3 Stunden und 3 Minuten erreichbar sein wird.

Moderne Zugflotte

Zum Einsatz kommen die neuesten Stadler-SMILE-Hochgeschwindigkeitszüge, die mit Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h verkehren und höchsten Komfort bieten. „Wettbewerb auf der Schiene belebt den Bahnverkehr und davon profitieren vor allem die Fahrgäste. Jeder zusätzliche Halt und jede bessere Verbindung stärkt den Standort und erhöht die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich“, betont Landbauer.

Posch ergänzt: „Wir wollen neue Maßstäbe beim Bahnfahren auf der Südstrecke setzen. Mit einem verlässlichen Angebot, brandneuen Hochgeschwindigkeitszügen und hoher Qualität werden wir zeigen, wie Bahnfahren funktioniert und damit das Qualitätsniveau für Millionen Fahrgäste anheben.“

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KO KOSMO-Redaktion
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