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Alkolenker

Betrunkener Motorradfahrer kippt bei Kontrolle auf Polizeiauto

Betrunkener Motorradfahrer kippt bei Kontrolle auf Polizeiauto
FOTO: iStock/Grand Warszawski
2 Min. Lesezeit |

**Mit über 1,6 Promille torkelte ein Biker durch Villach, stürzte, fuhr weiter und kippte schließlich gegen den Polizeiwagen. Nun ist sein Führerschein weg.**

Ein 57-jähriger Motorradfahrer wurde am Mittwochnachmittag in Villach von der Polizei aus dem Verkehr gezogen, nachdem er mit mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut unterwegs war. Der stark alkoholisierte Mann war zuvor gestürzt, setzte seine Fahrt jedoch unbeirrt fort. Bei der anschließenden Polizeikontrolle kippte er gegen den Streifenwagen, was die Beamten veranlasste, den Rettungsdienst zu verständigen. Die Behörden entzogen dem Fahrer vorläufig die Lenkberechtigung und erstatteten Anzeige.

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Sturz ohne Fremdeinwirkung

Der Vorfall begann gegen 16:20 Uhr, als der Biker im Kreuzungsbereich Treffner Straße/Piccostraße ohne Fremdeinwirkung zu Fall kam. Trotz des Sturzes fuhr er weiter auf der Kärntner Straße (B83), bis ihn eine Polizeistreife stoppte. Bereits verkehrsbedingt zum Anhalten gezwungen, verlor der Mann während der Kontrolle erneut das Gleichgewicht und prallte gegen das Dienstfahrzeug der Beamten.

Zur medizinischen Untersuchung wurde der 57-Jährige ins Landeskrankenhaus Villach gebracht.

📍 Ort des Geschehens

Mehr Alkoholdelikte in Kärnten

Dieser Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein. Die Zahl der von der Polizei in Kärnten festgestellten Alkoholdelikte im Straßenverkehr ist laut aktuellen Berichten in den letzten Monaten erneut angestiegen, wobei insbesondere Motorradfahrer immer wieder auffallen. Diese Entwicklung gibt den Behörden Anlass zur Sorge.

Verkehrsexperten betonen, dass trotz regelmäßiger Schwerpunktkontrollen und Präventionskampagnen die Zahl der Alkoholfahrten auf hohem Niveau bleibt. Sie fordern daher verstärkte Aufklärungsmaßnahmen und konsequentere Kontrollen, um die Verkehrssicherheit auf Kärntens Straßen nachhaltig zu verbessern.

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KO KOSMO-Redaktion
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