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Größter Open-Air Iftar Österreichs

Fortsetzung folgt

Zwei Minuten vor neun Uhr ertönte der Gebetsruf des Imams. Der Lärm der Besucher wurde gedrosselt und die Hektik für die letzten Vorbereitungen legte sich. Datteln und Wasser wurden gereicht und Gebete gesprochen. Das bunte Straßenfest schien während des Essens verstummt zu sein. Als Hauptakt der Veranstaltung entpuppten sich das österreichische Schnitzel und die bosnische Pita. Rund 1.200 Essensportionen wurden an syrische Flüchtlinge, Migranten mit bosnischen und türkischen Wurzeln und Österreicher verteilt. Im Laufe des Abends erweiterte sich der Besucherkreis, Anrainer und Passanten stießen dazu. Das Essen und die Getränke reichten nicht für alle aus, weshalb die Portionen geteilt wurden.  Für die bosnische Moschee, die 400 Mitglieder zählt, ist die Veranstaltung ein großer Erfolg gewesen. Die Kosten für den Iftar im 16. Bezirk beliefen sich auf 10.000 Euro, die durch Spenden der Mitglieder gedeckt wurden. Ob es nächstes Jahr auch einen Open Air Iftar in Wien geben wird? Die Organisatoren geben sich optimistisch und möchten es kommenden Ramadan noch einmal versuchen.

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