Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Langeweile

Brandserie, Steinwürfe, Graffiti – Jugendliche hinterlassen Spur der Verwüstung aus Langeweile

Brandserie, Steinwürfe, Graffiti – Jugendliche hinterlassen Spur der Verwüstung aus Langeweile
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Steine auf Autobahnen, brennende Container und Graffiti-Schmierereien: Drei Teenager terrorisierten den Bezirk Wels-Land – ihr Motiv überrascht durch seine Banalität.

Polizei fasst drei junge Männer nach Vandalismus-Serie im Bezirk Wels-Land. Die Verdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren gaben bei ihrer Einvernahme an, aus reiner Langeweile gehandelt zu haben. Gegen das Trio wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wels erstattet.

Gefährliche Steinwürfe

Die Ermittler konnten den Tätern mehrere schwerwiegende Delikte nachweisen. Besonders gefährlich: In vier Fällen warfen die jungen Männer Granitsteine von einer Autobahnüberführung auf die Innkreisautobahn (A8), was zu Unfällen führte. Darüber hinaus verübten sie zahlreiche Brandstiftungen im Bezirk. Die Gruppe legte Feuer an Altkleider- und Altpapiercontainern, Mülleimern, Hecken und Holzstößen. Bei jedem Vorfall musste die Feuerwehr ausrücken. Schon während der ersten Untersuchungen verdichteten sich die Hinweise auf eine zusammenhängende Brandserie.

⇢ 76-jährige kracht frontal in Gegenverkehr – vier Verletzte (FOTOS)

Spur der Verwüstung

Die Vandalen hinterließen zudem eine Spur der Verwüstung durch Graffiti-Schmierereien. Zu den beschädigten Objekten zählen ein Denkmal, eine Friedhofsmauer, Fahrzeuge, Gebäude sowie WC- und Freizeitanlagen. Auch Orts- und Verkehrsschilder wurden verunstaltet. Bei ihrer Befragung durch die Beamten der Polizeiinspektion Thalheim bei Wels legten die Beschuldigten ein Teilgeständnis ab.

Als einziges Motiv für ihre Taten nannten sie „Langeweile“.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen