Ein Hund, ein Rollfeld, zehn Minuten Chaos – am Flughafen São Paulo sorgte ein Vierbeiner für einen Einsatz der besonderen Art.
Mitten im Betrieb des stark frequentierten Flughafens São Paulo-Guarulhos sorgte ein kleiner Hund für eine ungewöhnliche Unterbrechung des Flugbetriebs. Das Tier war Mitte der Woche während eines Zwischenstopps auf das Rollfeld gelangt und ließ sich trotz mehrerer Versuche zunächst nicht einfangen. Erst nach einiger Zeit gelang es dem Sicherheitspersonal, den aufgewühlten Vierbeiner in Gewahrsam zu nehmen – der Flugverkehr ruhte in dieser Zeit rund zehn Minuten lang.
Bei dem Hund handelte es sich um ein frisch adoptiertes Tier, das über einen Flugpaten des Tierschutzvereins zu seiner neuen Besitzerin transportiert werden sollte. Das Abenteuer endete jedoch glimpflich: Der Hund erreichte seine neue Familie in Rio de Janeiro wohlbehalten und schien das Erlebnis ohne größere Folgen überstanden zu haben.
Hunde im Frachtraum
Wer mit einem Hund ins Ausland zieht, kommt um einen Flug in der Regel nicht herum. Für Tiere über zehn Kilogramm bedeutet das bei nahezu allen Fluggesellschaften jedoch, dass sie nicht in der Kabine mitreisen dürfen, sondern im Frachtraum des Flugzeugs untergebracht werden – einem Bereich, der kalt ist und von erheblichem Lärm geprägt wird.
Die Auswirkungen auf die Tiere sind häufig langanhaltend.