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Wassernotstand

Chemie-Alarm in NÖ: Familien müssen Trinkwasser aus Flaschen holen

Chemie-Alarm in NÖ: Familien müssen Trinkwasser aus Flaschen holen
(istockphoto: PFAS Chemical)
1 Min. Lesezeit |

In Neupölla im Bezirk Zwettl steht die Wasserversorgung unter einem beunruhigenden Vorzeichen: Das Leitungswasser darf nicht mehr getrunken werden. Die Entdeckung traf die Einwohner völlig unvorbereitet. Selbst das Abkochen des Wassers bietet keinen ausreichenden Schutz.

Verantwortlich für die Verunreinigung sind sogenannte PFAS – persistente Chemikalien aus der Industrie, die über Jahrzehnte in verschiedensten Produktbereichen von Textilien über Haushaltsgeräte bis hin zu industriellen Anwendungen zum Einsatz kamen. Bei standardmäßigen Überprüfungen wurden die erhöhten Chemikalienwerte entdeckt, die nicht mehr den aktuellen Grenzwerten entsprechen.

Strikte Vorgaben

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Die Anwohner müssen sich nun an strikte Vorgaben halten: Das Leitungswasser darf ausschließlich für Tätigkeiten wie Duschen, Waschen, Körperhygiene und Reinigungsarbeiten genutzt werden. Für den Konsum ist es derzeit ungeeignet. Als Ausgleichsmaßnahme erhalten die betroffenen Haushalte kostenlosen Ersatz – jede Person bekommt wöchentlich einen Wasserträger mit sechs 1,5-Liter-Flaschen zur Verfügung gestellt.

Wie lange die Bevölkerung auf Leitungswasser als Trinkquelle verzichten muss, ist derzeit nicht absehbar.

Laufende Analysen

Währenddessen laufen zusätzliche Analysen auf Hochtouren. Mit konkreten Resultaten rechnet die Gemeindeverwaltung frühestens in den nächsten Tagen.

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KO KOSMO-Redaktion
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