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Mehrere Verletzte

Chemikalien-Tank bricht: Mindestens ein Toter – neun Personen vermisst

Chemikalien-Tank bricht: Mindestens ein Toter – neun Personen vermisst
FOTO: Longview Fire Department/Sceenshot
2 Min. Lesezeit |

Ein Tank bricht, eine ätzende Chemikalie tritt aus – in einer US-Fabrik endet ein ganz normaler Dienstagmorgen in einer Katastrophe.

In einer Fabrik in Longview im US-Bundesstaat Washington ist am Dienstagmorgen um 7.15 Uhr Ortszeit ein Tank mit einer ätzenden Flüssigkeit gebrochen. Dabei wurden mehrere Menschen lebensgefährlich verletzt, zudem gibt es mindestens einen Toten. Die örtliche Feuerwehr veröffentlichte gemeinsam mit der betroffenen Nippon Dynawave Packaging Company und den lokalen Behörden ein Statement auf Facebook, in dem von einem Tankbruch mit mehreren lebensgefährlichen Verletzungen sowie Todesfällen die Rede ist. Konkrete Zahlen nannten die Behörden bislang nicht. Neun Personen gelten noch immer als vermisst.

Ätzende Weißlauge

Bei der im Tank enthaltenen Flüssigkeit soll es sich um Weißlauge gehandelt haben – eine ätzende Chemikalie, die in der Kraftpapierproduktion zum Einsatz kommt. Einige der Betroffenen erlitten laut Behörden Verbrennungen, andere wurden durch das Einatmen giftiger Dämpfe verletzt. Während Medienberichte teils von einer Explosion, teils von einer Implosion sprechen, bezeichnen die Behörden das Ereignis offiziell als Tankbruch.

Großeinsatz vor Ort

Rund 40 Einsatzkräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst sind vor Ort, zusätzlich ist ein Gefahrgutteam im Einsatz. Für die umliegende Bevölkerung bestehe nach aktuellem Stand keine unmittelbare Gefahr, so die Behörden.

Die Nippon Dynawave Packaging Company produziert Flüssigkeitskartons und beschäftigt etwa 1.000 Mitarbeiter.

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KO KOSMO-Redaktion
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