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Sicherheitswarnung

Defekte Airbags: DIESE Auto-Besitzer müssen sofort in die Werkstatt

Defekte Airbags: DIESE Auto-Besitzer müssen sofort in die Werkstatt
FOTO: iStock/Greggory DiSalvo
2 Min. Lesezeit |

Stellantis zieht die Notbremse: Tausende Citroën C3 und DS 3 dürfen nicht mehr gefahren werden. Defekte Airbags zwingen zum sofortigen Werkstattbesuch.

Der Autokonzern Stellantis (Mutterkonzern von Marken wie Citroën, Peugeot, Fiat und Opel) hat erneut eine dringende Rückrufaktion für tausende Fahrzeuge der Modelle Citroën C3 und DS 3 aus den Baujahren 2009 bis 2017 eingeleitet. Grund sind möglicherweise fehlerhafte Airbags. Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden angewiesen, ihre Autos nicht mehr zu nutzen, bis der erforderliche Austausch vorgenommen wurde. Diese Maßnahme ist Teil einer bereits seit über einem Jahr laufenden internationalen Rückrufinitiative, die nach einem tödlichen Unfall in Frankreich nun mit einer Fahrverbotsanordnung verschärft wurde.

Die sicherheitsrelevante Rückrufaktion läuft in Österreich bereits seit Jänner 2025. Sowohl die Citroën Österreich GmbH als auch das Konsumentenschutzministerium haben sämtliche registrierte Fahrzeughalter schriftlich zum kostenlosen Airbag-Austausch aufgefordert. Von den ursprünglich 12.464 betroffenen Fahrzeugen stehen derzeit noch 3.758 aus.

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Betroffene Fahrzeuge

Fahrzeugbesitzer, die bislang keinen Werkstatttermin vereinbart haben, erhalten eine erneute schriftliche Benachrichtigung. Der Hersteller weist darauf hin, dass aktuelle Kontaktdaten hinterlegt oder aktualisiert werden sollten, um eine zuverlässige Erreichbarkeit zu gewährleisten. Über die Webseite von Citroën kann jeder Fahrzeughalter überprüfen, ob sein Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist.

Erhebliches Sicherheitsrisiko

Die verbauten Takata-Airbags stellen ein gravierendes Sicherheitsrisiko dar. Bei einer Auslösung können sie explodieren und Metallteile in den Fahrzeuginnenraum schleudern, was zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen kann. Der technische Defekt wird durch ein fehlerhaftes Treibmittel verursacht, das besonders bei älteren Fahrzeugen und unter Einfluss von Feuchtigkeit instabil werden kann. Sicherheitsexperten stufen die sofortige Umsetzung der Stop-Drive-Anordnung als dringend notwendig ein, da Takata-Airbags weltweit bereits für mehrere Todesfälle verantwortlich sind.

Kostenlose Instandsetzung

Die Instandsetzung wird in autorisierten Vertragswerkstätten ohne Kosten für die Fahrzeughalter durchgeführt. Betroffene werden gebeten, unverzüglich einen Termin zu vereinbaren. Der Konzern versichert, alle verfügbaren Kapazitäten mobilisiert zu haben – darunter das gesamte Netzwerk an Zulieferern, Händlern, Werkstätten und Produktionspartnern – um die Rückrufaktion zügig abzuwickeln.

Stellantis bekräftigt in einer offiziellen Erklärung sein Engagement für die Sicherheit seiner Kunden. „Diese Entscheidung unterstreicht das uneingeschränkte Engagement des Unternehmens für die Sicherheit seiner Kunden“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

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KO KOSMO-Redaktion
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