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MISSBRAUCHTES MÄDCHEN

Der Vater des missbrauchten Mädchens äußert sich zum Vorfall

Mutter-Missbrauch
(FOTO: Printscreen/Facebook)

„Wenn ich zu Hause gewesen wäre, wäre das nicht passiert.“ Das sind die Worte des Partners der Frau aus Grocka, die dabei gefilmt wurde, wie sie ihre Tochter (3) brutal schlug.

Ihm zufolge kam das Zentrum für Sozialarbeit gestern Abend in Anwesenheit der Polizei zu ihnen und nahm ihre Kinder mit. Er gibt an, dass er bei einem Vorstellungsgespräch im Zentrum für Sozialarbeit war und dass er verstehe, dass seine Frau das Mädchen nicht hätte schlagen sollen.

„Es gibt keine Probleme für die Kinder, dass sie zurückkehren, aber sie, soviel ich weiß, dürfte das nicht. Ich wusste nichts davon, ich war nicht zu Hause. Wenn ich zu Hause gewesen wäre, wäre das nicht passiert. Es ist alles wegen ihrer Mutter passiert, wegen ihr wurden meine Kinder weggenommen. Alles, was sie getan hat, hat sie mir erzählt. Sie sagte, dass sie meine Kinder ins Heim stecken wird. Und ich soll gehen, aber ich will nicht.“, sagte er.

Er behauptet, er wisse nicht, wo sich seine Frau jetzt aufhalte, nach der gesucht worden sei.

„Es ist mir egal, wo sie jetzt ist. Ich interessiere mich für meine Kinder. Ich bitte die Öffentlichkeit, ich habe auch das Zentrum gebeten, meine Kinder zurückzugeben. Sie sagten mir, dass dies nicht so schnell geschehen kann, aber in zwei Monaten schon. Doch es wird mir erlaubt, die Kinder zu sehen.“, sagte er.

Das Video der Gewalt gegen das Mädchen wurde von der Großmutter der Kinder aufgenommen.

Die Staatsanwaltschaft in Belgrad berief unmittelbar nach Bekanntwerden der Videoaufzeichnung der Mutter, die das minderjährige Kind schlägt, eine außerordentliche Sitzung der Koordinierungs- und Kooperationsgruppe für die Gemeinde Grocka. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialarbeit und der Polizeidienststelle Grocka ergriff es unverzüglich alle Maßnahmen, um alle Umstände des betreffenden Vorfalls zu klären und die Minderjährige zu schützen.

Ergebnis des außerordentlichen Treffens war die Feststellung der Identität aller Teilnehmer des Ereignisses, Organisation der nächtlichen ärztlichen Untersuchung zweier Minderjähriger und deren Verlegung aus der Familie in eine geeignete Sozialschutzeinrichtung. Eine Fahndung wurde für die Mutter eingeleitet, da sie dem Staat nicht zur Verfügung stand.

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