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HELDINNEN

Die Hüterinnen unserer Gesundheit während der Pandemie

Nela Miljković: „Ich glaube, dass noch viele Höhen und Tiefen vor mir liegen, aber ich habe den Wunsch, zu arbeiten, dazuzulernen und aufzusteigen.“ (FOTO: KOSMO)

Nela Miljković
Firma: Attensam
Reinigungsbereich: Pharmaunternehmen

Als Nela 2002 nach Österreich kam, begann sie nach einer kurzen Einschulung schon bald zu arbeiten. Mittlerweile ist sie seit 12 Jahren bei der Firma Attensam beschäftigt, und ist für die Hygiene in einem Unternehmen zuständig, das Pharmazieartikel produziert.

„Zu Beginn der Pandemie herrschte Angst, denn wir wussten nichts über das Virus, aber genau deswegen wussten wir, dass wir unsere Arbeit ordentlich machen mussten, um alle zu schützen. Am wichtigsten war es, dafür zu sorgen, dass jedes Objekt im Raum desinfiziert wurde, von den Türen bis zum Boden”, erklärt Nela.

Wie sie betont, veränderte sich die Arbeitsweise selber nur wenig, aber es waren zusätzliche Schutzmaßnahmen einzuhalten und zusätzliche Ausrüstung zu tragen. Auch wenn die Zusatzausrüstung, die Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel, längst zum Alltag der Reinigungskräfte gehören, betont Nela, dass ihr die Arbeit während der Pandemie nicht schwergefallen ist, sondern dass sie sich bemüht hat, zuversichtlich zu bleiben.

„Es ist sehr wichtig, die Arbeit gründlich zu machen, da ist die körperliche Ausdauer genauso wichtig wie das engagierte Arbeiten. In diesen Zeiten hat es uns auch sehr geholfen, dass die Vorgesetzten den MitarbeiterInnen mit Verständnis und Kollegialität begegnet sind und dass die KollegInnen und ChefInnen einander stets entgegengekommen sind. Darum glaube ich auch, dass noch viele Höhen und Tiefen vor mir liegen, aber ich habe den Wunsch, weiter fleißig zu arbeiten, dazuzulernen und aufzusteigen”, schließt Nela.

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