Während Pelletbesitzer tiefer in die Tasche greifen müssen, können sich Holzheizer über sinkende Preise freuen. Die Preisschere bei Brennstoffen öffnet sich weiter.
Die Kosten für Pellets sind im Jahresvergleich um elf Prozent gestiegen, während Brennholz eine leichte Preissenkung verzeichnet. Die Arbeiterkammer weist auf erhebliche Preisunterschiede bei Holzprodukten hin. Besonders deutlich fiel der Preisanstieg bei Pellets aus, die nun durchschnittlich elf Prozent mehr kosten als im Vorjahreszeitraum. Bei losen Pellets bewegen sich die Preise laut AK-Erhebung zwischen 1.848 und 2.148 Euro für sechs Tonnen.
Brennholz wird günstiger
Bei Buchenholz in der Standardlänge von 33 Zentimetern können Verbraucher hingegen von einer Preisreduktion von knapp 1,78 Prozent profitieren. Die Preisdifferenz zwischen Anbietern ist beträchtlich: Während der günstigste Anbieter einen Raummeter für 111 Euro verkauft, verlangt der teuerste 182 Euro für die gleiche Menge. Kürzere Holzscheite schlagen aufgrund des höheren Verarbeitungsaufwands stärker zu Buche. Holz mit höherem Feuchtigkeitsgehalt wird in der Regel zu niedrigeren Preisen angeboten.
Heizöl teurer
Auch Heizöl verteuerte sich im Vergleichszeitraum um vier Prozent. Beim Preisvergleich sollten Verbraucher die Transportkosten berücksichtigen, die zusätzlich zum Literpreis berechnet werden. Für 3.000 Liter Heizöl inklusive Transport fallen zwischen 3.124 und 3.292 Euro an.
Die Arbeiterkammer empfiehlt Verbrauchern beim Holzkauf, besonders auf die tatsächlich gelieferte Menge zu achten.