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Arbeitsmarktwandel

Diese Jobs verschwinden in den nächsten 10 Jahren!

Diese Jobs verschwinden in den nächsten 10 Jahren!
FOTO: iStock, zVg.
3 Min. Lesezeit |

Während Fasshersteller, Drucker und Konditoren vom Aussterben bedroht sind, eröffnen sich mit KI-Engineers und UX-Designern völlig neue Karrierewege im digitalen Zeitalter.

Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch, der weit über den Einfluss der Künstlichen Intelligenz hinausgeht. Die fortschreitende globale Entwicklung wird nicht allein durch KI-Technologien vorangetrieben. Vielmehr führt der gesamte technologische Fortschritt zu einem veränderten Angebots- und Nachfragespektrum. Bestehende Arbeitsabläufe werden zunehmend abgelöst, während gleichzeitig innovative Prozesse entstehen. Dieser Wandel bedeutet nicht nur das Verschwinden bestimmter Berufsbilder, sondern eröffnet parallel dazu neue berufliche Perspektiven.

Die Diskussion über potenzielle Jobverluste durch KI-Systeme hält seit geraumer Zeit an. Doch dies stellt nur einen Aspekt der Arbeitsmarktveränderung dar. Eine Vielzahl von Berufen steht vor dem Verschwinden. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung entwickelte hierzu den Job-Futuromat, ein Tool zur Identifikation jener Tätigkeiten, die durch die zunehmende Digitalisierung verdrängt werden. Zugleich bestätigt die OECD in aktuellen Studien, dass KI eher zu einer Umorganisation von Tätigkeiten und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze führt, während monotone Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden.

Bedrohte Berufsbilder

Auch die generelle wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zeigt eindeutige Tendenzen. Zu den vom Aussterben bedrohten Berufen gehört etwa der Fassküfer (Fasshersteller) – ein traditionelles Handwerk, das bereits seit längerer Zeit kaum noch nachgefragt wird. Auch Drucker, Näher und Konditoren sehen sich existenziellen Herausforderungen gegenüber. Süßwaren werden heute größtenteils industriell gefertigt, während Druckerzeugnisse kontinuierlich an Relevanz verlieren.

Der Digitalisierungsprozess wird zudem dazu beitragen, dass Finanzbuchhalter durch automatisierte Systeme ersetzt werden. Die Expansion des E-Commerce und die steigende Konsumentennachfrage nach preisgünstigem Modeschmuck stellen traditionelle Juweliergeschäfte vor erhebliche Zukunftsprobleme. Eine ähnliche Situation erleben Schuhmacher. Auch für Zeitungsreporter gestaltet sich die berufliche Zukunft ungewiss, da Nachrichten vorwiegend digital publiziert werden und nur eine Minderheit der Leserschaft noch zum gedruckten Tagesblatt greift.

Zukunftsträchtige Berufe

Gleichzeitig entstehen jedoch zukunftsträchtige Berufsfelder wie KI-Engineer, Content-Manager oder UX-Designer (User Experience Designer), die künftig besonders nachgefragt sein werden. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Allein im IT-Sektor waren 2024 rund 149.000 Stellen unbesetzt, wobei der Mangel an Fachkräften in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und digitaler Infrastruktur als besonders kritisch gilt.

Besonders gefragt sind aktuell Spezialisten wie Data Scientists und Cloud-Engineers, deren Nachfrage in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Diese Entwicklung führt laut Experten insgesamt zu einer Steigerung der Beschäftigungsqualität, da höher qualifizierte Tätigkeiten entstehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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