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Diktator ohne Manneskraft?

DNA-Analyse enthüllt: Hitler hatte einen Mikropenis

DNA-Analyse enthüllt: Hitler hatte einen Mikropenis
FOTO: Wikimedia Commons/Mihailo1997
2 Min. Lesezeit |

Eine neue britische Dokumentation wirft ein ungewöhnliches Licht auf Adolf Hitler. Wissenschaftler haben erstmals eine dem Diktator zugeschriebene Blutprobe genetisch untersucht und präsentieren nun überraschende Erkenntnisse.

Die untersuchte Blutprobe stammt laut den Forschern von einem Sofa aus dem Führerbunker in Berlin, auf dem Hitler sich am 30. April 1945 durch einen Kopfschuss das Leben genommen haben soll. US-Truppen hatten das Möbelstück nach der deutschen Kapitulation sichergestellt. Die Authentizität der Probe wurde den Angaben nach bereits 2008 bestätigt, als Wissenschaftler die DNA mit der eines Mannes verglichen, der väterliche Vorfahren mit Hitler teilt.

Die Frage nach den Hintergründen von Hitlers Persönlichkeit beschäftigt Historiker auch mehr als acht Jahrzehnte nach seinem Tod. Die neue britische Dokumentation verspricht nun, mittels DNA-Analyse Antworten zu liefern. Obwohl Methodik und Schlussfolgerungen unter Experten umstritten sind, scheint das Thema erneut große Aufmerksamkeit zu erregen.

Genetische Enthüllungen

Die britische Tageszeitung The Times titelte über die Dokumentation „Hitler’s DNA: Blueprint of a Dictator“: „Hitler hatte eine unentdeckte genetische sexuelle Störung“. Der Film, der am 15. November im Vereinigten Königreich ausgestrahlt wird, wirbt mit dem Versprechen: „Zum ersten Mal überhaupt identifizieren Experten Hitlers DNA. Was verraten seine Gene über Hitlers Herkunft und Abstammung, seine Neurologie und seine Triebe?“

Das Forscherteam der Dokumentation behauptet, im Erbgut des Diktators Hinweise auf das Kallmann-Syndrom (genetische Hormonstörung) gefunden zu haben. Diese Erkrankung verhindert eine vollständige Pubertätsentwicklung. Bei männlichen Betroffenen führt dies zu geringer Körperbehaarung, ausbleibendem Stimmbruch und unterentwickelten Geschlechtsmerkmalen – was bedeuten würde, dass Hitler mit einem sehr kleinen Penis gelebt hätte.

Wissenschaftliche Skepsis

Fachleute warnen jedoch vor voreiligen Schlüssen. „Einige der Erkenntnisse sind wissenschaftlich fundiert und werden zur historischen Debatte beitragen“, schreibt der Guardian, betont aber gleichzeitig, dass Rückschlüsse auf Hitlers Charaktereigenschaften wissenschaftlich problematisch seien.

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Wer sich für das Thema interessiert, findet auf RTL+ ebenfalls eine Dokumentation über Adolf Hitler und seinen angeblich geringen Sexualtrieb.

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KO KOSMO-Redaktion
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