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Vandalismus

Drei Angriffe in wenigen Monaten: FPÖ-Büro bleibt Zielscheibe

Drei Angriffe in wenigen Monaten: FPÖ-Büro bleibt Zielscheibe
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eingeschlagene Scheiben, beschmierte Fassaden, tausende Euro Schaden – das Salzburger FPÖ-Büro wird zur Zielscheibe.

Das Bürgerbüro der Salzburger FPÖ ist erneut Ziel eines Vandalakts geworden. Am vergangenen Wochenende schlugen Unbekannte eine weitere Fensterscheibe ein. Die Schäden aus den wiederholten Angriffen auf die Einrichtung summieren sich inzwischen auf mehrere tausend Euro.

Dritter Vorfall

Es ist bereits der dritte Vorfall dieser Art innerhalb weniger Monate. Zu Jahresbeginn, Anfang Jänner, warfen Täter zwei Steine durch die Fenster des Büros. Im August beschmierten Unbekannte die Fassade mit weißer Farbe und versahen sie mit anti-FPÖ-Schriftzügen. In allen Fällen wurden Anzeigen erstattet – die Täter blieben bislang unbekannt.

FPÖ-Stadtparteiobmann Paul Durnberger bezog klar Stellung: „Wer die Einrichtungen einer demokratischen Partei angreift, greift damit auch die demokratische Auseinandersetzung selbst an.“ Zugleich stellte er klar: „Unser Bürgerbüro ist und bleibt eine offene Anlaufstelle für die Salzburger Bevölkerung.“

Scharfe Worte

FPÖ-Landeschefin Marlene Svazek richtete scharfe Worte an die Verantwortlichen: „Wer politische Ablehnung zum Freibrief für Sachbeschädigung und Gewalt erklärt, zeigt keine Haltung, sondern das Scheitern der eigenen Argumente.“

Die FPÖ geht von einem politischen Hintergrund der Angriffe aus. Konkrete Ermittlungsergebnisse, die diese Einschätzung stützen würden, liegen bislang jedoch nicht vor. Die Landespolizeidirektion Salzburg bestätigt, dass in allen drei Fällen der Sachbeschädigungen am FPÖ-Bürgerbüro in der Stadt Salzburg Anzeigen erstattet wurden und bislang kein Täter ausgeforscht werden konnte.

Das Bürgerbüro soll trotz der anhaltenden Vorfälle geöffnet bleiben.

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KO KOSMO-Redaktion
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