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Österreich vs Israel

Drohnen, Sprengstoffhunde, Demos: Erhöhte Alarmbereitschaft vor Hochrisikospiel

Drohnen, Sprengstoffhunde, Demos: Erhöhte Alarmbereitschaft vor Hochrisikospiel
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Linz rüstet sich für ein Fußballspiel, das weit mehr als ein Fußballspiel ist – mit Drohnen, Sprengstoffhunden und erhöhter Alarmbereitschaft.

Beim Nations-League-Duell zwischen Österreich und Israel am Donnerstagabend im Linzer Gugl-Stadion stehen nicht nur sportliche, sondern vor allem sicherheitspolitische Fragen im Vordergrund. Der Hintergrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten verleiht der Begegnung eine Brisanz, die weit über das Spielfeld hinausgeht.

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen

Für das als Hochrisikospiel eingestufte Aufeinandertreffen hat die Landespolizeidirektion Oberösterreich die Sicherheitsvorkehrungen deutlich ausgeweitet. Markus Vorderderfler, Leiter der Einsatzabteilung, ließ bereits Stunden vor dem Anpfiff mit umfangreichen Kontrollen im Stadionbereich beginnen. „Auch polizeiliche Sprengstoffspürhunde und Drohnenüberwachung sind angefordert worden.“ Besucherinnen und Besucher werden ausdrücklich gebeten, deutlich früher als gewohnt anzureisen, da die Einlasskontrollen unter verschärften Bedingungen stattfinden.

Parallele Demonstrationen

Als wesentlicher Risikofaktor gelten zwei propalästinensische Demonstrationen, die parallel zum Spielbetrieb stattfinden sollen. Die Solidarwerkstatt Österreich gemeinsam mit Palästina Solidarität Österreich und Linz hat für 18.00 Uhr eine Kundgebung am Linzer Hauptbahnhof angekündigt. Die Organisation Linkswende Jetzt plant ihrerseits eine Protestaktion unmittelbar im Umfeld des Stadions. Die Polizei geht dennoch davon aus, dass die Zugangswege zur Spielstätte für Stadionbesucher ohne wesentliche Beeinträchtigungen passierbar bleiben werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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