Ein Erbschaftsstreit endet in Serbien mit drei Toten – darunter ein Grenzpolizist, der seine eigene Familie ins Visier nahm.
Eine Familientragödie erschüttert das serbische Veliko Gradište: Ein Grenzpolizist hat am Mittag seinen Schwager und dessen 19-jährige Tochter erschossen und sich anschließend selbst das Leben genommen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 13 Uhr. Der Täter, identifiziert als V. K., richtete seine Dienstwaffe zunächst gegen seinen Schwager S. C., einen Feuerwehrmann, und dann gegen dessen Tochter, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete.
Laut Medienberichten wurden bei dem Vorfall auch die Schwester des Täters sowie die Mutter des Schwagers verletzt. Die Staatsanwaltschaft Požarevac wurde umgehend eingeschaltet und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Erbschaftsstreit als Motiv
V. K. war nach übereinstimmenden Berichten bereits zuvor dienstlich auffällig geworden. Als wahrscheinliches Motiv für die Tat gilt ein seit Längerem schwelender Erbschaftsstreit innerhalb der Familie.
Gegenüber dem serbischen Portal Kurir erklärte eine Quelle: „Er war dienstlich schon früher ein Problem, und es heißt, der Streit habe mit einer Erbschaft begonnen – darin dürfte auch das Motiv liegen.“
Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und zum Ablauf der Tat dauern an.