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Fördergelder

EU-Geldregen für Kroatien: 835 Millionen für Zukunftsprojekte freigegeben

EU-Geldregen für Kroatien: 835 Millionen für Zukunftsprojekte freigegeben
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Kroatien erfüllt alle Bedingungen und darf sich über 835,6 Millionen Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds freuen. Die Gelder fließen in zentrale Zukunftsprojekte.

Die Europäische Kommission hat Kroatien grünes Licht für EU-Millionen gegeben. In ihrer vorläufigen Bewertung bestätigte die Kommission, dass das Land die Voraussetzungen für den sechsten Zahlungsantrag in Höhe von 835,6 Millionen Euro aus dem NextGenerationEU-Topf erfüllt hat. Nach Einschätzung der Brüsseler Behörde hat Kroatien insgesamt 26 Etappenziele und Zielwerte erreicht, die für diese Finanzspritze notwendig waren.

Die damit verbundenen Reformen und Investitionen sollen spürbare Verbesserungen für die kroatische Bevölkerung und Wirtschaft bringen. Besonders profitieren werden laut Kommission das Gesundheitswesen, die Korruptionsbekämpfung sowie Projekte in den Bereichen Geothermie, Wasserstofftechnologie, Wassermanagement und Energiesicherheit. Auch die Widerstandsfähigkeit gegen Naturkatastrophen und die Energieversorgung der Inseln sollen gestärkt werden.

Konkrete Maßnahmen

Zu den konkreten Maßnahmen zählt unter anderem die Digitalisierung des Gesundheitssystems durch moderne chirurgische Ausrüstung und eine Erhöhung der Patientenaufnahmekapazität. Zudem wurden neue Rechtsvorschriften zur Verwaltung staatseigener Unternehmen eingeführt, die interne Kontrollsysteme effizienter gestalten und für fachkundige, unabhängige Aufsichtsräte sorgen sollen.

Bisherige Erfolge der EU-Förderung in Kroatien

Kroatien zählt gemessen an seiner Wirtschaftsleistung zu den größten Empfängern von NextGenerationEU-Mitteln in der Union. Die bisherige Bilanz des Programms zeigt bereits messbare Erfolge: Laut EU-Kommission wurden bis Mai 2025 europaweit 315 Milliarden Euro an die Mitgliedstaaten ausgezahlt. In Kroatien haben diese Investitionen vor allem in den Bereichen nachhaltige Energie, Mobilität und digitale Infrastruktur Früchte getragen. Besonders in der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und beim Ausbau digitaler Behördendienste konnte das Land deutliche Fortschritte verzeichnen.

Weiteres Verfahren

Die Europäische Kommission hat ihre positive Einschätzung bereits an den Wirtschafts- und Finanzausschuss der EU weitergeleitet. Dieser wird nun innerhalb der kommenden vier Wochen seine Stellungnahme abgeben, die als Grundlage für die endgültige Auszahlung an Kroatien dient.

Der kroatische Aufbau- und Resilienzplan umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen und wird mit insgesamt 10 Milliarden Euro unterstützt – davon 5,8 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuschüsse und 4,2 Milliarden Euro als Darlehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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