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Roamingreform

EU plant Ausweitung des Roamingraums auf den Westbalkan!

EU plant Ausweitung des Roamingraums auf den Westbalkan!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Günstiger telefonieren, surfen, SMS schreiben – für Millionen Menschen rückt ein lang ersehntes Ziel näher.

Der EU-Rat hat am Donnerstag den Weg für Verhandlungen freigemacht, den europäischen Roamingraum auf die Staaten des Westbalkans auszuweiten. Die Ukraine und die Republik Moldau sind seit 1. Jänner 2026 bereits Teil dieses Raums.

Mit dem Ratsbeschluss rückt nun ein Vorhaben einen entscheidenden Schritt näher, für das sich Österreich seit geraumer Zeit stark macht: Telefonieren, SMS-Verkehr und mobiles Internet sollen zwischen der EU und den sechs Westbalkan-Staaten künftig deutlich unkomplizierter und kostengünstiger werden. Konkret betrifft dies Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien und den Kosovo.

Bauers Einsatz

Die ersten Überlegungen zu einer Art europäischer Handy-Union reichen ins Vorjahr zurück. Während die EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen zunächst die Aufnahme der Ukraine in den Roamingverbund anstrebte, drängte EU-Ministerin Claudia Bauer parallel dazu auf die Einbeziehung der sechs Balkan-Länder.

Für viele Menschen in Österreich ist das Thema Roaming keineswegs abstrakt: Familiäre Bindungen in die Region, Reisen, Studium, Arbeit oder wirtschaftliche Verflechtungen machen günstige Verbindungen zu einer handfesten Alltagsfrage. Die geplante Ausweitung sei nicht nur ein technischer Schritt, sondern ein konkreter Beitrag dazu, Europa im Alltag spürbarer zu machen und die Menschen am Westbalkan enger an die EU heranzuführen, heißt es aus dem Büro von EU-Ministerin Claudia Bauer (ÖVP).

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KO KOSMO-Redaktion
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