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Bildungswesen

Ferien & längster Unterricht: Das bringt das neue Schuljahr 2026

Ferien & längster Unterricht: Das bringt das neue Schuljahr 2026
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Längeres Schuljahr, geringe Teilnahme an Förderangeboten und Debatten über Pflicht-Sommerschule – der Schulstart in Vorarlberg bringt einige Besonderheiten mit sich.

Mit dem Schulbeginn am 1. September kehren Kinder und Jugendlichein die Klassenzimmer zurück. Das kommende Schuljahr bringt eine Besonderheit mit sich: Es dauert eine Woche länger als üblich. Der Grund dafür liegt im Schulzeitgesetz und der kalendarischen Konstellation. Nach den gesetzlichen Regelungen beginnt das Schuljahr in Ostösterreich am ersten Montag im September und schließt spätestens am 3. Juli. Die westlichen Bundesländer folgen diesem Rhythmus jeweils mit einer Woche Verzögerung.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) strebt daher eine Verpflichtung zur Teilnahme an der Sommerschule für diese Gruppe an. Eine rechtliche Grundlage dafür gibt es derzeit nicht – das Schulunterrichtsgesetz sieht keine generelle Teilnahmepflicht vor. Der Minister hat jedoch angekündigt, eine entsprechende Gesetzesänderung zu prüfen. Dieser Vorschlag stößt jedoch bei Lehrkräften und der Gewerkschaft in Vorarlberg auf Ablehnung, die auf pädagogische Bedenken und fehlende Ressourcen verweisen.

Ferienzeiten 2025/26

Die Weihnachtsferien beginnen in diesem Schuljahr am Mittwoch, dem 24. Dezember, und dauern bis zum Dienstag, 6. Jänner. Die Semesterferien in Vorarlberg fallen auf die Woche vom 9. bis 15. Februar und überschneiden sich teilweise mit dem Faschingsfinale, das am 17. Februar seinen Höhepunkt erreicht. Österreichweit einheitlich sind die Osterferien vom 28. März bis 6. April angesetzt. Die erste Unterbrechung im diesjährigen Schuljahr, das die maximale Länge erreicht, bieten die Herbstferien zwischen Nationalfeiertag (26. Oktober) und Allerseilen (2. November).

Der ARBÖ (Autofahrerclub) rät Eltern derweil, den Schulweg mit ihren Kindern ausreichend zu üben. Für ein sicheres Erkennen von Gefahrensituationen im Straßenverkehr seien sechs bis zehn Wiederholungen notwendig.