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Konsumentenschutz

Fliegenpilzgift: Warnung vor Gummibärchen mit psychoaktiven Substanzen

Fliegenpilzgift: Warnung vor Gummibärchen mit psychoaktiven Substanzen
FOTO: iStock/Farknot_Architect/lebensmittelwarnung.de
2 Min. Lesezeit |

Eine kürzlich veröffentlichte Lebensmittelwarnung macht auf eine bedenkliche Entdeckung aufmerksam. Bestimmte Gummibärchen enthalten psychoaktive Substanzen und stellen insbesondere für Kinder eine Verwechslungsgefahr dar.

„I love Pot“ Muscimol Gummies

Die Warnung bezieht sich auf die „I love Pot“ Muscimol Gummies des Herstellers Elevated Enterprises s.r.o. Diese speziellen Gummibärchen enthalten laut dem deutschen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) psychoaktive Stoffe, die in Lebensmitteln nichts zu suchen haben. Vor allem dann nicht, wenn sie auch Kinder ansprechen.

Muscimol: Eine gefährliche Zutat

Jedes Gummibärchen der betroffenen Charge enthält 5 Milligramm Muscimol. Muscimol ist eine psychoaktive Substanz, die aus dem Fliegenpilz stammt. Sie kann tief in die menschliche Psyche eingreifen und zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Symptome eines Muscimol-Rausches reichen von einem alkoholähnlichen Zustand bis hin zu Halluzinationen und veränderten Sinneswahrnehmungen. Diese Wirkungen können bis zu acht Stunden anhalten.

Schockierende Entdeckung: Gummibärchen mit Psychoaktiven Substanzen!
FOTO: Lebensmittelwarnung

Verkaufsverbot und Vertriebswege

Obwohl die Rauschgifte des Fliegenpilzes nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, ist ihr Verkauf als Lebensmittel unzulässig. Die „I love Pot“ Muscimol Gummies wurden durch die DCM Manufaktur GmbH in Berlin über den Onlinehandel vertrieben und waren fast in ganz Deutschland erhältlich. Da sie in Gummibärchen-Form besonders attraktiv für Kinder erscheinen, wurden sie nun aus dem Verkauf genommen.

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Handlungsempfehlungen für Verbraucher

Verbraucher, die diese Gummibärchen erworben haben oder bei sich zu Hause finden, sollten diese nicht konsumieren. Für weitere Informationen können sich Betroffene an die zuständigen Verbraucherschutz-Behörden der Bundesländer oder direkt an den Inverkehrbringer, die DCM Manufaktur GmbH in Berlin, wenden.

Es wird dringend dazu geraten, die Warnung ernst zu nehmen, um mögliche Gesundheitsgefahren abzuwenden.

Quelle: Lebensmittelwarnung

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KO KOSMO-Redaktion
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