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Entzündungsgefahr

Handy an der Tanksäule – Die unterschätzte Explosionsgefahr?

Handy an der Tanksäule – Die unterschätzte Explosionsgefahr?
(Foto: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Das Handyverbot an Tankstellen steht auf zahlreichen Warnschildern, doch seine Berechtigung ist umstritten. Shell räumt ein, dass die Entzündungsgefahr minimal ist.

An zahlreichen Tanksäulen finden sich nach wie vor Hinweisschilder, die das Telefonieren während des Betankens untersagen. Der Energiekonzern Shell räumt zwar ein, dass das Risiko gering sei, hält jedoch das Benutzen von Mobiltelefonen während des Tankvorgangs für wenig ratsam – getreu dem Grundsatz, lieber auf Nummer sicher zu gehen. In der Gegenwart zielt die Warnung vor Handynutzung weniger auf potenzielle Entzündungsgefahren ab. Vielmehr geht es um die Vermeidung von Ablenkung durch Kommunikation oder Internetnutzung, die von der erforderlichen Aufmerksamkeit beim Tankvorgang ablenken könnte.

Historische Sicherheitsbedenken

„Wir konnten niemals einen Vorfall auf die Nutzung von Mobiltelefonen während des Tankens zurückführen. Die Gefahr ist theoretisch, aber solange auch theoretische Chancen bestehen, sollten die Regeln eingehalten werden. Die Verbotsaufkleber, die noch immer an vielen Tankstellen verwendet werden, stammen angeblich aus den frühen Tagen der Mobiltelefone. Damals waren die Handy-Akkus viel größer und es bestand ein Risiko für Funkenbildung“, veröffentlichte das US-amerikanische Institut für Erdölausrüstung gegenüber USA Today.

Als mögliche Begründung wird angeführt, dass Mobilgeräte potenziell über ausreichend Energie verfügen könnten, um Funken zu erzeugen. In Verbindung mit den flüchtigen Ausdünstungen des leicht entflammbaren Kraftstoffs könnte dies zur Entstehung eines Feuers führen und erhebliche Verletzungen verursachen.

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KO KOSMO-Redaktion
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