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„Hanuma kocht“ bosnische Lokum-Kekse mit oder ohne Nüssen

FOTO: Screenshot

Elma Pandžić ist Foodbloggerin, aber keine gewöhnliche! Ihre Follower verzückt die gebürtige Bosnierin in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

KOSMO möchte auch unsere Leser alle zwei Wochen mit den leckeren Video-Rezepten der gebürtigen Bosnierin versorgen. Diesmal erklären wir euch, wie man “Lokum-Kekse” zubereitet!

Lokumi sind die bosnischen Vanillekipferl, die ich entweder speziell für das Ramadanfest zubereite, weil sie so etwas Besonderes bleiben und man sich das ganze Jahr darauf freut. Sie sind innerhalb einer halben Stunde zubereitet, danach werden sie nicht gebacken, sondern bei niedriger Temperatur im Ofen getrocknet und sind deshalb besonders mürbe und zerfallen regelrecht auf der Zunge.

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Elma Pandžić ist Foodbloggerin, aber keine gewöhnliche! Ihre Follower verzückt die gebürtige Bosnierin in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

 

Zutaten für ca. 35 Kekse:
425-450 g Mehl (glatt)
4 EL Puderzucker (80 g)
250 g Kochbutter (=1 Würfel, Raumtemperatur)
2 EL Öl
1 TL Vanillepulver oder 2 Pkg Vanillezucker

Zum Wenden:
200 g Puderzucker
1 TL Vanillepulver oder 2 Pkg Vanillezucker

Version mit Nüssen:
415-420 g Mehl (glatt)
4 EL Puderzucker (80 g)
250 g Kochbutter (=1 Würfel, Raumtemperatur)
2 EL Öl
1 TL Vanillepulver oder 2 Pkg Vanillezucker

Zubereitung:

  • Die Butter in Stücke schneiden, zusammen mit dem Puderzucker in eine Schüssel geben und etwa 5 min mit einem Rührgerät auf höchster Stufe cremig rühren.
  • Danach das Öl hinzufügen und nochmal kurz verrühren.
  • Dann kommt das Mehl portionsweise hinzu, am besten in 100 g-Schritten. Abhängig von der Beschaffenheit der Butter und des Mehls, benötigt man ein paar Gramm mehr/weniger, daher nicht alles auf einmal hineinkippen.
  • Ideal ist der Teig, wenn er sich vom Schüsselrand löst und nicht mehr an den Fingern klebt.
  • Gebt den Klumpen auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und formt ihn zu einer Kugel. Diese rollt ihr in eine ca. 20 cm lange Wurst und schneidet sie in 4 gleich große Teile.
  • Jeder der Teile wird zu einer dünnen Wurst gerollt, die ca. 1-2 cm dick ist.
  • Für das Ausrollen benötigt ihr auf der Arbeitsfläche nur minimal Mehl. Der Teig klebt im Idealzustand nicht. Wenn ihr nämlich zu viel Mehl auf der Fläche habt, lässt er sich nicht rollen und wird brüchig.
  • Legt die 4 dünnen Würste hintereinander auf, so seht ihr, ob sie in etwa gleich dick sind.
  • Dann schneidet ihr euch ein 3-5 cm langes Stück Papier zurecht (je nachdem wie lang eure Lokumi werden sollen), welches ihr als Maßstab zum Schneiden der Kekse verwendet.
  • Schneidet jede der 4 Würste in immer gleich lange Stücke, die ihr auf ein mit Backpapier belegtes Blech gebt.
  • Die Enden der Würste könnt ihr abschneiden (der Schönheit zuliebe) und sie am Ende wieder zu Keksen formen.
  • Die Lokumi werden bei 125°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 60 min getrocknet, denn sie sollten keine Farbe annehmen.
  • Vermischt den Puderzucker und die Vanille und wendet jeden der noch heißen Kekse in dieser Mischung. Gebt die Kekse auf eine große Platte zum Abkühlen und gebt sie am besten in eine Glas- oder Metalldose, mit etwas Küchenpapier am Boden und oben. So halten sie sich an einem kühlen Ort 2-3 Wochen.

Tipp: Um Lokumi mit Nüssen zu machen, fügt einfach nach der Zugabe des Öls 100 g fein gemahlene Nüsse hinzu und verrührt alles mit dem Mixer. Achtet darauf, dass ihr in diesem Fall etwas weniger Mehl brauchen werdet, abhängig von der Feuchtigkeit der Nüsse. 

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