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Prognose

Hitzerekorde in Österreich: Auf die Hitze folgen Gewitter

Hitzerekorde in Österreich: Auf die Hitze folgen Gewitter
FOTO: iStock/Elmar Gubisch
3 Min. Lesezeit |

41,0 Grad in Wien-Stammersdorf – Österreich erlebt einen historischen Hitzetag, und die nächste Nacht könnte einen weiteren Rekord brechen.

Österreich verzeichnet einen neuen Temperaturrekord: In Wien-Stammersdorf wurden am Dienstag vorläufig 41,0 Grad gemessen – ein Wert, der in der Geschichte der österreichischen Wetteraufzeichnungen bislang nie erreicht wurde. Der bisherige österreichische Allzeit-Hitzerekord lag bei 40,5 Grad und wurde am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich gemessen. Für Wien bedeutet der neue Wert ebenfalls eine historische Marke: Der bisherige Stadtrekord von 39,5 Grad stammte ebenfalls vom 8. August 2013. Der Ausnahmezustand hält an: Auch am Mittwoch sind im Osten des Landes erneut Temperaturen um die 40-Grad-Marke möglich. Bereits in den frühen Morgenstunden zeigte das Thermometer im burgenländischen Hornstein um 8 Uhr 31,2 Grad.

Auch die Nacht brachte keine nennenswerte Abkühlung. In der Wiener Innenstadt sank die Temperatur vorläufig nicht unter 28,1 Grad – womit die Nacht auf Mittwoch zur wärmsten Nacht werden könnte, die in Österreich je gemessen wurde. Der bisherige Rekordwert von 27,3 Grad stammte von der Wiener Jubiläumswarte und war erst Ende Juni 2026 aufgestellt worden.

Gewitter im Anmarsch

Ab Mittag ist mit einer zunehmenden Gewitterentwicklung zu rechnen. In der schwülheißen und instabilen Luftmasse bilden sich über dem Berg- und Hügelland größere Quellwolken, aus denen entlang des Alpenhauptkamms sowie in Teilen Tirols, Salzburgs, Oberkärntens und des Waldviertels Regenschauer und Gewitter entstehen. Einzelne dieser Gewitter können heftig ausfallen, wobei die größte Unwettergefahr im westlichen Bergland besteht.

Neben kräftigen Regenmengen sind örtlich auch stürmische Böen möglich. Am späten Nachmittag und Abend können Gewitter vereinzelt auf angrenzende Täler und stellenweise auch auf das Flachland übergreifen. Vom Villacher Becken über die südliche Steiermark bis ins Südburgenland ist hingegen länger mit trockenem und sonnigem Wetter zu rechnen. Auch im östlichen Flachland dürfte die Hitze vorerst ohne nennenswerte Gewitteraktivität anhalten.

Kühlung ab Donnerstag

Am Donnerstag nähert sich von Westen eine schwache Kaltfront. Bereits am Vormittag ziehen von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich Wolken und erste gewittrige Regenschauer durch, bevor sich die Gewitter im Laufe des Nachmittags vom Bergland ausgehend weiter ausbreiten. Erneut ist stellenweise mit Unwettern zu rechnen.

Während der Westen mit rund 25 bis 30 Grad deutlich kühler bleibt, hält im Osten und Südosten mit bis zu 37 oder vereinzelt 38 Grad die Hitze noch einmal an. Am längsten sonnig dürfte es in Unterkärnten, im Südburgenland sowie im äußersten Osten bleiben. Am Freitag erfasst die kühlere Luft schließlich auch den Osten und Süden des Landes. Nach einem vielerorts bewölkten und gebietsweise nassen Beginn lockert es im Tagesverlauf auf, wobei über den Bergen erneut einzelne kräftige Schauer und Gewitter entstehen können.

Die Höchstwerte gehen auf 21 bis 30 Grad zurück. Am Samstag beruhigt sich die Wetterlage weitgehend: Bei einem freundlichen Wechsel aus Sonne und Wolken werden 24 bis 32 Grad erwartet. Bereits am Sonntag könnten die Temperaturen allerdings wieder auf bis zu 34 Grad ansteigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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