Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Wintersturm

Horror-Crash bei Schneesturm: 100 Autos und 40 Lkw ineinander verkeilt (VIDEO)

Horror-Crash bei Schneesturm: 100 Autos und 40 Lkw ineinander verkeilt (VIDEO)
(FOTO: Screenshot / X)
2 Min. Lesezeit |

Ein Wintersturm verwandelte Michigans Hauptverkehrsader in ein Chaos aus Blech und Eis. Über 100 Fahrzeuge krachten ineinander, während Schnee und Wind die Sicht auf null reduzierten.

Mehr als 100 Fahrzeuge kollidierten am Montagvormittag bei einer Massenkarambolage auf der Interstate 196 im US-Bundesstaat Michigan. Die zentrale Verkehrsroute wurde durch den Unfall vollständig blockiert. Obwohl mehrere Personen Verletzungen erlitten, wurden nach aktuellen behördlichen Informationen keine Todesopfer verzeichnet.

Ein Wintersturm, für den der Nationale Wetterdienst bereits Warnungen für weite Teile West-Michigans herausgegeben hatte, verursachte die gefährlichen Straßenverhältnisse. Anhaltende Windböen von bis zu 40 Meilen pro Stunde und dichter Schneefall verschärfen weiterhin die Situation auf den Straßen.

Extreme Wetterbedingungen

Der Unfall ereignete sich laut Mitteilung des Ottawa County Sheriff’s Office gegen 10.19 Uhr in der Zeeland Township im westlichen Michigan. Extreme Winterbedingungen mit starken Windböen, intensivem Schneefall und zeitweise auftretenden Whiteout-Situationen machten das Fahren nahezu unmöglich.

Zunächst kam es zu einzelnen Unfällen und Fahrzeugen, die von der Fahrbahn abkamen, bevor sich die Situation zu einer umfangreichen Massenkarambolage ausweitete.

Die Behörden berichten von über 100 beteiligten Personenwagen und zwischen 30 und 40 Sattelschleppern, von denen viele quer zur Fahrtrichtung zum Stehen kamen. Der betroffene Streckenabschnitt musste in beide Richtungen auf einer Länge von etwa 16 Kilometern komplett gesperrt werden.

Übereinstimmenden Angaben von Polizei und dem lokalen Fernsehsender WWMT zufolge wurden zwischen neun und zwölf Personen verletzt. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser der Umgebung transportiert, wobei keiner von ihnen lebensgefährliche Verletzungen davontrug.

Rettungsmaßnahmen

Über mehrere Stunden waren Rettungsteams, Feuerwehrleute und medizinisches Personal im Dauereinsatz, um Verletzte zu behandeln und die Unfallstelle abzusichern. Zur Bergung gestrandeter Verkehrsteilnehmer wurden auch Schulbusse der Hudsonville High School eingesetzt.

Die betroffenen Personen wurden zur Hudsonville High School gebracht, wo sie im Gebäude auf Abholmöglichkeiten warten konnten. Den festsitzenden Autofahrern wurde geraten, bis zur organisierten Evakuierung in ihren Fahrzeugen zu bleiben.

Die Straßenfreigabe steht noch aus, da zahlreiche Fahrzeuge geborgen werden müssen, um die Fahrbahn wieder passierbar zu machen.

Die Behörden appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, den Unfallbereich weiträumig zu umfahren und nicht zwingend notwendige Fahrten zu verschieben.

⇢ Winterdienst kämpft vergeblich: Flughafen Wien friert komplett ein

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen