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Missbrauch

Horror: Junge Betreuerin vergewaltigt 13-Jährigen

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Symbolbild (FOTO: iStock)

In Bonn wird eine Betreuerin beschuldigt, die Sorgfaltspflicht in erschütternder Weise missachtet zu haben. Die angeklagte Svenja L. soll einen 13-jährigen Jungen, den sie seit seinem sechsten Lebensjahr betreute und sogar eine Adoption in Erwägung zog, sexuell missbraucht haben. Vor Gericht muss sie sich nun der schwerwiegenden Anschuldigung stellen, ihre Position ausgenutzt und das ihr anvertraute Kind sexuell missbraucht zu haben.

Deutschland/Bonn: Svenja L., eine zierliche Frau, arbeitete ab 2013 als fest angestellte Erzieherin in einer Bonner Einrichtung für Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen. Die Anklage wirft ihr sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen und schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes vor. Insbesondere ab 2020, als der betroffene Junge 13 Jahre alt war, soll es zu wiederholten sexuellen Übergriffen gekommen sein. Diese Vorfälle ereigneten sich sowohl in der Einrichtung als auch an öffentlichen Orten wie im Auto oder einem Schwimmbad.

Das Geständnis und die Konsequenzen

Am ersten Verhandlungstag gab Svenja L. über ihren Anwalt zu, dass mehrere Missbrauchshandlungen stattgefunden haben. Es bleibt jedoch unklar, wie viele genau es waren. Sie gestand ein, dass sie an den angeklagten 28 Taten beteiligt war, aber die genaue Anzahl und die Art ihrer Beteiligung sind noch fraglich. Als Teil eines Täter-Opfer-Ausgleichs bot die Angeklagte dem Jungen eine Entschädigung von 5000 Euro an. Angesichts der Schwere der Vorwürfe steht Svenja L. eine mehrjährige Haftstrafe bevor, sollte sie verurteilt werden.

Ein mutiger Schritt zur Aufdeckung

Es dauerte bis Ende 2021, ehe sich der junge Betroffene der Praktikantin in der Einrichtung anvertraute und über die Missbrauchsfälle berichtete. Diese mutige Offenlegung setzte eine Kette von Ereignissen in Gang, die letztlich zur Anklage gegen Svenja L. führten und so Licht in die dunklen Vorfälle des Missbrauchs in der Einrichtung brachten.