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Ibiza-Gate: serbische Hintermänner, Koks und mysteriöse Fensterstürze in Wien

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(FOTO: Screenshot)

Gestern landete ein 43-jähriger Serbe, der als Chauffeur im Hintergrund des „Ibiza-Gates“ gearbeitet haben soll, in Schwechat und stellte sich der Polizei. Am Freitag stürzten zwei Männer aus einem Fenster in Wien-Donaustadt, die ebenso in den Skandal verwickelt sein sollen. Die Gemeinsamkeit dieser beiden Fälle: Nähe zum „Ibiza-Skandal“.

Die Erde bebt in der Wiener Kokain-Szene und in den „Ibiza-Affäre“-nahen Kreisen. Gestern reiste ein serbischer Staatsbürger vom Balkan nach Wien und ließ sich direkt am Flughafen verhaften. (KOSMO berichtete) Der Mann wurde bereits wegen schweren Verstößen gegen das Suchtmittelgesetz gesucht und möchte nun aus dem Nähkästchen über den Ibiza-Skandal, Drogen und Promis plaudern.

Der verhaftete Serbe soll für eine Frau aus dem „Ibiza-Umfeld“ gearbeitet haben und Aufträge ausgeführt haben, die in Verbindung mit Drogenlieferungen stehen. Neben dieser Wiener Unternehmerin soll auch ein Betreiber eines In-Lokals im Mittelpunkt stehen.

Mysteriöse Fensterstürze
Dragan V. (45) stürzte vergangen Freitag auf mysteriöse Art und Weise aus einer Wohnung im 22. Wiener Gemeindebezirk in die Tiefe. Zuvor soll sich der 45-Jährige von seiner Familie ganz normal verabschiedet haben: „Ich hab‘ noch was zu erledigen, bin in einer Stunde zurück.“

Kurz darauf rief V. seine Ehefrau panisch an. Sie hörte im Hintergrund, wie ihr Ehemann von einem Mann bedroht wird und flehte ihn an, die Polizei zu verständigen. Daraufhin brach das Telefonat ab, weshalb die Frau selbst den Notruf wählte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie Dragan V. auf dem Gehsteig liegend vor. Aufgrund des Sturzes aus dem zweiten Stockwerk erlitt er schwere Verletzungen am Kopf. Er befindet sich derzeit im Koma.

Besonders mysteriös an dem Einsatz war die Tatsache, dass Polizisten in der Wohnung, aus welcher der 45-Jährige stürzte, einen unbekannten Mann im Fenster stehen sahen. Dieser warf sich trotz Beruhigungsversuchen durch die Beamten ebenfalls in die Tiefe. Vor seinem Sturz soll der Unbekannte wirres Zeug von sich gegen haben.

Verbindung zwischen Chauffeur und Fensterstürzen?
Die beiden bei den Fensterstürzen verletzten Männer soll nicht nur aus dem Wiener Drogenmilieu stammen, sondern auch direkt bzw. indirekt in Verbindung zum „Ibiza-Gate“ stehen. Inwieweit die Tatsache, dass sich der serbische Chauffeur selbst gestellt hat, in Verbindung zum Vorfall in Wien-Donaustadt vom vergangenen Freitag steht, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

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