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Bombenschock

Illegaler Sprengkörper am Gasverteiler – 33-Jähriger rettet schlafende Nachbarn

Illegaler Sprengkörper am Gasverteiler – 33-Jähriger rettet schlafende Nachbarn
(istockphoto: Gasverteiler)
2 Min. Lesezeit |

Ein beherzter Wiener verhinderte eine Katastrophe in seinem Wohnhaus. Statt eines Stromausfalls oder gar einer Gasexplosion gab es nur einen Schrecken in der Morgendämmerung.

In den frühen Morgenstunden des Dienstags wurden die Bewohner des Rudolf-Köppl-Hofs in Wien-Donaustadt durch einen Feueralarm aus dem Schlaf gerissen. Als der 33-jährige Florian J. gegen 4:15 Uhr seine Wohnungstür öffnete, entdeckte er eine brennende Zündschnur im Treppenhaus. Der geistesgegenwärtige Mieter handelte umgehend, entfernte die Zündschnur und verhinderte dadurch die Detonation eines illegalen Sprengkörpers, den ein bislang unbekannter Täter am Strom- und Gasverteilerkasten im sechsten Stockwerk des Gemeindebaus angebracht hatte.

⇢ Sprengsatz im Wohnhaus – Wiener Held verhindert Katastrophe

Gefährlicher Sprengsatz

Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem Sprengsatz um einen verbotenen Blitzknallsatz der Kategorie 4 handelte. Derartige pyrotechnische Gegenstände verfügen über eine erhebliche Explosionskraft und stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Ihre Verwendung ist ausschließlich ausgebildeten Fachkräften mit entsprechender behördlicher Genehmigung vorbehalten.

Laut Polizeiangaben hätte die Detonation mit hoher Wahrscheinlichkeit einen kompletten Stromausfall im Wohngebäude verursacht. Im ungünstigsten Fall wäre sogar die Gasleitung beschädigt worden, was fatale Folgen hätte haben können. Bereits das Entzünden einer Zigarette hätte bei unbemerkt austretendem Gas eine verheerende Explosion auslösen können.

Verunsicherte Bewohner

Die Sicherheitsbehörden haben intensive Ermittlungen aufgenommen. Bei einem Lokalaugenschein der Tageszeitung „Heute“ äußerte ein Nachbar von Florian J. tiefe Verunsicherung: „Ich fühle mich unsicher und ziehe jetzt für ein paar Tage aus“, erklärte der beunruhigte Mieter, der vermutet, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf das Wohnhaus handeln könnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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