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Tierschutzdebatte

Istanbul verhängt Fütterungsverbot – Straßenhunde im Visier der Behörden

Istanbul verhängt Fütterungsverbot – Straßenhunde im Visier der Behörden
(Symbolbild FOTO: iStock)
1 Min. Lesezeit |

Istanbul hat die Fütterung von Straßenhunden an öffentlichen Plätzen untersagt. Das Gouverneursamt der türkischen Metropole begründet diese Maßnahme mit der Bekämpfung von Ungeziefer und Umweltverschmutzung.

Konkret gilt das Verbot für „unkontrollierte Fütterungen“ auf Gehwegen, in Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, an Flughäfen, in Gotteshäusern sowie in Parks und Gartenanlagen. Zu möglichen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen machten die Behörden bislang keine Angaben.

Verschärfte Kontrollen

Die Stadtverwaltung drängt zudem auf eine beschleunigte Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Kontrolle der Straßenhundepopulation. Gemeinden werden angehalten, das Einfangen, die Kastration und die Unterbringung der Tiere in Tierheimen zu intensivieren. Eine Gesetzesänderung verpflichtet die Kommunen, streunende Hunde einzufangen und in entsprechenden Einrichtungen unterzubringen.

Bei Nichteinhaltung drohen den Gemeinden Strafen. Das Gesetz sieht vor, die Tiere nach Möglichkeit an neue Halter zu vermitteln.

Gesellschaftliche Kontroverse

Die Straßenhundeproblematik sorgt in der Türkei seit längerem für gesellschaftliche Kontroversen. Ende Juli 2024 hatte das türkische Parlament eine umstrittene Gesetzesnovelle verabschiedet, die unter bestimmten Voraussetzungen auch die Tötung von Straßenhunden erlaubt.

Diese Regelung stieß auf erheblichen Widerstand in Teilen der Bevölkerung.

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KO KOSMO-Redaktion
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