Filip Kostic verlässt Juventus – und plötzlich buhlen gleich mehrere Topklubs um den serbischen Nationalspieler.
Roter Stern Belgrad hat sich für den kommenden Sommer ehrgeizige Transferziele gesetzt und peilt dabei auch Filip Kostic an. Der serbische Nationalspieler wird Juventus Turin nach Ablauf seines Vertrags als ablösefreier Spieler verlassen – daran besteht kaum noch Zweifel. Bei der Alten Dame verlängerte man zuletzt die Verträge mit Kenan Yildiz und Weston McKennie, auch mit Dusan Vlahovic laufen Gespräche. Kostic hingegen spielt in den Planungen der Turiner keine Rolle mehr.
Starke Konkurrenz
Damit ist das Rennen um den 31-Jährigen eröffnet – und Roter Stern weiß, dass es kein leichtes wird. Aus Lissabon meldet sich José Mourinho, der als Trainer von Benfica ebenfalls Interesse signalisiert hat. Darüber hinaus sollen auch Klubs aus Italien und Deutschland die Situation beobachten, allen voran aus der Bundesliga – kein Zufall, denn Kostic hat bei Eintracht Frankfurt tiefe Spuren hinterlassen. Mit den Hessen gewann er die Europa League und avancierte zu einem der prägenden Spieler jener Ära.
Kostics Karriereweg
Seine fußballerischen Wurzeln liegen in Serbien, wo er ausschließlich für Radnicki Kragujevac aktiv war, ehe er den Sprung ins Ausland wagte. Über Groningen, wo er sich schnell als Leistungsträger etablierte, führte sein Weg zu Stuttgart, Hamburg, Frankfurt und schließlich Turin. Von dort aus wurde er zuletzt für eine Saison an Fenerbahçe Istanbul verliehen.
Für die serbische Nationalmannschaft absolvierte Kostic bislang 70 Länderspiele und erzielte dabei drei Tore.