Zwei Fußballnationen, ein ungeplantes Duell: Die Sicherheitslage im Nahen Osten bringt Serbien und Spanien näher zusammen.
Laut einem Bericht der renommierten spanischen Sportzeitung „Marca“ könnte es Ende März zu einem unerwarteten Aufeinandertreffen zwischen den Fußballnationalmannschaften Serbiens und Spaniens kommen. Beide Verbände haben für diesen Zeitraum bereits Länderspiele terminiert – doch die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten wirft ihre Schatten auf die ursprünglichen Planungen.
Katar-Pläne gefährdet
Spanien war für den 27. März gegen Argentinien sowie drei Tage später gegen Ägypten angesetzt, beide Partien sollten in Katar stattfinden. Bei dem Duell gegen Argentinien handelt es sich um die Finalissima 2026, den offiziellen Wettbewerb zwischen den Europameistern und den Copa-América-Siegern, der ursprünglich im Lusail-Stadion in Doha stattfinden sollte. Auch Serbien hat zwei Freundschaftsspiele in dem Golfstaat geplant: am 26. März gegen den Gastgeber selbst und am 30. gegen Saudi-Arabien. Angesichts der derzeit prekären Sicherheitssituation in der Region gelten beide Spielpläne als gefährdet.
Kontakt aufgenommen
Wie „Marca“ weiter berichtet, haben die Teamchefs beider Nationen bereits Kontakt aufgenommen. Serbiens Nationaltrainer Veljko Paunovic und sein spanisches Pendant Luis de la Fuente sollen konkret über ein mögliches gemeinsames Freundschaftsspiel gesprochen haben.
Eine endgültige Entscheidung steht noch aus – sie soll in den kommenden Tagen fallen.