
Ein hartnäckiger Kakerlakenbefall sorgt in einem Wiener Wohnkomplex für Unruhe. Ein Mieter verweigert den Zugang für die Schädlingsbekämpfung.

In einem Wohnkomplex an der Heiligenstädter Straße im 19. Wiener Bezirk Döbling hat sich ein hartnäckiger Kakerlakenbefall breitgemacht. Diese Schädlinge finden bevorzugt in versteckten Bereichen wie hinter Küchenkästen, unter Herden oder in Toiletten Unterschlupf. Der Ursprung des Problems liegt in der Wohnung eines Mieters, der bisher den Zutritt für Schädlingsbekämpfer verweigert.
Mieter Jörg K. berichtet von einem Vorfall, bei dem die Kakerlaken über den Fernseher seines Nachbarn liefen. Er ist jedoch nicht der einzige Betroffene. Wiener Wohnen wurde über den Vorfall informiert, führte eine Untersuchung durch und ergriff Maßnahmen. Dennoch bleibt das Problem ungelöst, da der verantwortliche Mieter weiterhin seine Tür verschlossen hält.
Herausforderungen und Maßnahmen
Aufmerksame Nachbarn entdeckten zufällig die Quelle des Befalls, als ein Mieter Gegenstände in den Keller brachte und die Kakerlaken aus der betroffenen Wohnung strömten. Trotz erneuter Information der Hausverwaltung verweigert der Mieter nach wie vor den Zutritt. Ein frustrierter Bewohner, B., äußerte: „Das Gesundheitsamt ist angeblich nicht zuständig und Wiener Wohnen sehr bemüht. Das kann es doch nicht sein.“
Wiener Wohnen hat nun einen neuen Termin für den 4. März festgelegt und den betreffenden Mieter darüber informiert. Sollte er erneut nicht öffnen oder abwesend sein, wird eine Anzeige beim Bezirksamt in Erwägung gezogen.
In der Zwischenzeit wurde den Mietern geraten, Entlüftungsschächte und Toiletten mit Gittern zu sichern, um die Ausbreitung der Kakerlaken zu verhindern.
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