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„Kaum Vermittelbare“: Neue AMS-Zentren für „Schwerfälle“

AMS
Ein Computerprogramm ermittelt Personen mit den schlechtesten Vermittlungschancen! (FOTO: AMS / Fotostudio B&G)

Ein neues System bestimmt nun die Förderungsmaßnahmen und ermittelt die „kaum vermittelbaren“ Arbeitssuchenden. Diese werden in separaten Beratungszentren betreut.

Bereits seit Längerem werden Computeralgorithmen eingesetzt, um die Vermittlungschancen der Arbeitssuchenden zu bestimmen. Nun werden sie auch als Entscheidungsgrundlage für Fördermaßnahmen verwendet.

Personen mit den schlechtesten Ergebnissen werden als „kaum Vermittelbar“ eingestuft und in neu ausgebauten Beratungszentren betreut. Ein großer Raum, in dem Kaffee getrunken und geplaudert wird, ein paar Personen sitzen vor einem der Computer, sieben Frauen in einem Sesselkreis: ein Stimmungsbild von einem der 13 neuen Beratungszentren in Wien, die AMS-Kundinnen und -Kunden mit niedrigen Vermittlungschancen offenstehen, so beschreibt es der „ORF“ in seinem Beitrag. Bald sollen zwei weitere dieser Anstalten errichtet werden.

Themen sind unter anderem ansprechende Bewerbungsfotos, statt Qualifizierungskursen werden Workshops abgehalten. Ein Jahr lang können Arbeitssuchende das Zentrum nutzen, der weitere Verlauf ist noch unklar.

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