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Gesundheitsdrama

Königshaus in Sorge: Mette-Marit benötigt neue Lunge

Königshaus in Sorge: Mette-Marit benötigt neue Lunge
Foto: epa/CLEMENS BILAN
2 Min. Lesezeit |

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit muss sich einer Lungentransplantation unterziehen. Dies gab der norwegische Hof am Freitag bekannt. Der Gesundheitszustand der 52-Jährigen hat sich aufgrund ihrer chronischen Lungenerkrankung in den vergangenen Monaten drastisch verschlechtert, sodass die Operation nun als unumgänglich gilt.

Wann genau Mette-Marit auf die Transplantations-Warteliste gesetzt wird, ist laut ihrem behandelnden Arzt Are Martin Holm noch nicht festgelegt.

„Ich hatte stets die Hoffnung, dass wir den Krankheitsverlauf mit medikamentöser Behandlung kontrollieren können„, erklärte die Kronprinzessin in einem Gespräch mit dem Fernsehsender NRK. Ihr Zustand habe sich jedoch rascher verschlechtert als von ihr und ihrem medizinischen Team erwartet.

Vor sieben Jahren wurde bei Mette-Marit eine seltene Form der Lungenfibrose diagnostiziert – eine Erkrankung, die sie im Oktober 2018 selbst öffentlich machte. Diese chronische Lungenerkrankung kann unter anderem zu Atembeschwerden führen, weshalb die Kronprinzessin wiederholt offizielle Termine absagen musste.

Intensive Behandlung

Im Format „Året med kongefamilien“ („Das Jahr mit der Königsfamilie“) des norwegischen Rundfunks NRK berichtete sie, dass sie einen erheblichen Teil des letzten Halbjahres entweder in Jessheim oder im Rikshospitalet verbracht habe, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen. „Im Herbst haben wir mehrfach über eine Lungentransplantation gesprochen“, sagte die Kronprinzessin.

In Jessheim absolvierte sie zudem ein vierwöchiges Lungenrehabilitationsprogramm.

Emotionale Herausforderung

Die Auseinandersetzung mit diesem medizinischen Eingriff sei für sie neuartig und emotional belastend, gab Mette-Marit offen zu. „Es war ein langwieriger Prozess für mich, mental an diesen Punkt zu gelangen“, erklärte sie.

Bereits die Vorstellung einer solchen Operation sei schwierig, da eine Lungentransplantation mit beträchtlichen Risiken verbunden sei.

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KO KOSMO-Redaktion
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