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NIEDERÖSTERREICH

Krankenhaus weigert sich lebenserhaltende Medikamente zu übernehmen

Krebspatient
Die sechs Infusionen im Monat kosten jeweils 4.000 Euro! (FOTO: iStock)

Das AKH Wien stößt an seine Grenzen, weil sich ein niederösterreichisches Krankenhaus weigert, Medikamente gegen Prostatakrebs zu übernehmen. Betroffene müssen daher nach Wien versetzt werden.

Das Medikament Xofigo enthält Radium 223 und kann das Leben von Prostatakrebs-Patienten deutlich verlängern. Leider ist es sehr teuer und muss oft verabreicht werden. Laut eines Berichtes der „Kronen Zeitung“ müssen alle vier Wochen, sechs Infusionen verabreicht werden und jede davon kostet 4.000 Euro.

Die Behandlung soll derzeit nur im Wiener AKH möglich sein, doch dieses stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Das Krankenhaus fordert daher, dass auch in Niederösterreich die Behandlung ermöglicht wird.

Die Landeskliniken-Holding meint, dass in St. Pölten ein nuklearmedizinisches Institut die Möglichkeit zur Therapie hätte. Gegenüber noe.ORF.at sagte der Sprecher der Landeskliniken-Holding, Bernhard Jany, dass der Fall nun genau geprüft wird.

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