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Kroate soll iranisches WM-Wunder vollbringen

Skocic_Trainer_Iran
FOTO: Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Wenn es bei den Iranern um Fußball geht, vertrauen sie oft den kroatischen Experten.

Dragan Skočić wird nun nach Miroslav Blažević und Branko Ivanković der dritte kroatische Trainer in der jüngeren iranischen Fußballgeschichte sein, der das A-Nationalteam der Iraner leiten wird. Nachdem der Iran einen schlechten Start in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar hatte, soll Skočić die Jungs in den grünen Trikots wieder auf Vordermann bringen und – im besten Fall – den Iran doch noch zur WM bringen.

Mannschaft mit Potenzial
Dass die iranische Nationalmannschaft durchaus guten Fußball spielen kann, bewies sie bereits bei der letzten WM 2018 in Russland, als man starke Partie gegen Portugal, Spanien und Marokko ablieferte. In den entscheidenden Momenten fehlte in der Todesgruppe mit Spanien und Marokko oft das nötige Glück.

Wilmots muss gehen
Obwohl sie sich von ihm viel erwartet haben, zeigten sich die führenden Leute im iranischen Fußballverband mit dem belgischen Trainer Marc Wilmots unzufrieden. Skočić, der bereits Rijeka-Trainer war und auch mehrere iranische Klubs leitete, tritt sein Erbe an und kündigt dabei an: „Ich empfinde es als große Ehre, die Nationalmannschaft der IR Iran zu führen. Mein Engagement für die 80 Millionen Iraner, die ihre Nationalmannschaft unterstützen, ist enorm. Ich bin bereit für diese Aufgabe und sehe ihr mit großer Entschlossenheit entgegen“.

Chance auf WM?
Derzeit rangiert die IR Iran nur auf Rang 3 der Gruppe C, aber die Chance auf ein WM-Ticket lebt noch. „Unsere aktuelle Position ist schlecht, aber nicht hoffnungslos. Drei unserer verbleibenden vier Spiele sind Heimspiele. Dabei können wir uns auf die fantastische Unterstützung unserer Fans verlassen. Außerdem weiß ich, dass wir sehr hochklassige Spieler haben. Daher bin ich zuversichtlich.“