Die Digitalisierung beschert inzwischen fast jedem Lebensbereich einen Wandel. Kaum jemand kann sich dem KI-Einfluss entziehen. Es ergeben sich neue Entwicklungen und Chancen, aber auch Risiken auf dem Arbeitsmarkt. Inwiefern sind Migranten und deren typische Berufsfelder vom Siegeszug der künstlichen Intelligenz betroffen?
KI: Überall präsent – aber nur fast
Ob neu zugewandert oder bereits fest integriert – Migranten sind den Auswirkungen der KI-Technologie im beruflichen Leben stark ausgesetzt. Diese Entwicklung geschah schleichend und ist nicht unbedingt bewusst als Ursache für manch einen Vor- oder Nachteil spürbar.
Viele Einwanderer kommen privat in gewisser Hinsicht zur Ruhe und verbringen viel Zeit online. Sie genießen den Komfort, jederzeit kostenlos auf seriösen Plattformen spielen zu können. Bei dieser Art von moderner Freizeitmöglichkeit ist es zur Abwechslung endlich einmal überhaupt nicht schwierig, sich zu orientieren. Die Gratis-Beratung erfolgt über ein Expertenportal namens Slotozilla, das aus echten Menschen besteht und somit ohne KI auskommt. Über Slotozilla kann man sich insofern leicht informieren und weiß anschließend, mit wem man es zu tun hat. Das schafft Vertrauen und das gute Gefühl, mit echten Menschen und Gleichgesinnten zu interagieren.
Anders ist das auf dem Arbeitsmarkt. Dieser ist seit jeher hart umkämpft und kann bedrohlich, kalt und unpersönlich wirken.
Berufliche Integration: Für Migranten besonders wichtig
Die meisten Migranten wünschen sich nichts mehr als Stabilität. Deshalb ist der Einstieg ins Berufsleben im neuen Aufenthaltsland einer der wichtigsten Schritte. Umgekehrt profitiert auch Österreich von der Zuwanderung. Mehr als 20% der erwerbstätigen Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Diese Menschen übernehmen die zentralen Rollen im Pflege- und Gesundheitssektor, in der Gastronomie, im Reinigungs- sowie Logistiksektor, in der Landwirtschaft, aber auch im Handwerks- und Baubereich. Der Druck auf die Arbeitnehmer ist enorm.
Die Hauptprobleme
- Befristete Verträge
- Fehlende Aufstiegschancen
- Geringe Bezahlung
- Sprachbarrieren
Wie beeinflusst KI den Arbeitsmarkt?
Allmählich ist es nicht mehr zu leugnen: Die KI schleicht sich in alle möglichen Bereiche des Arbeitsalltags ein und ist inzwischen ständig präsent. Ob in Gestalt von Bildverarbeitungsprogrammen, Robotern, prädiktiven Analyse-Tools oder Chatbots, fast immer und überall werden modernste Technologien eingesetzt. Sie sollen einfache Routinetätigkeiten automatisieren, Menschen weiterbilden und qualifizieren (Sprach-Tools und E-Learning), Arbeitsabläufe optimieren, aber auch Personalentscheidungen erleichtern. Daraus ergeben sich Konsequenzen, die sich positiv, aber auch negativ auf die berufliche Situation zugewanderter Menschen auswirken können.
Herausforderungen und Risiken
Die negativen Seiten und Gefahren der KI sollten nicht unterschätzt werden. Das Pikante an diesem Wandel ist, dass er eben nicht allein die hochqualifizierten Berufe betrifft, sondern ausgerechnet die Jobs, in denen vielfach Migranten arbeiten. Drei negative Aspekte stechen dabei besonders heraus.
1. Verdrängung von Menschen aus Jobs
Die Automatisierung hat das Potential, echte Menschen ersetzbar zu machen und ihnen die Lebensgrundlage zu nehmen. Im Niedriglohnbereich sind bereits fast 40% der Tätigkeiten automatisierbar. So könnten automatische Lagersysteme menschliche Logistiker überflüssig machen. Roboter mit KI-Steuerung könnten Stellen in den Reinigungsdiensten kosten. In den Supermärkten könnte Kassen- und Verkaufspersonal eingespart werden, indem KI-basierte Self-Checkout-Systeme eingeführt werden.
2. Diskriminierung von Bewerbern
Gerade die Bewerbungsfilter auf Basis von Algorithmen sind ein zweischneidiges Schwert, da hierbei Menschen schnell „durch das Raster fallen“ können. Ausländer-Diskriminierung kann theoretisch hinter einem Filter verborgen werden. Wenn ein Programm systematisch Merkmale wie den Namen, einen ausländischen Abschluss oder mangelnde Deutschkenntnisse negativ bewerten und aus dem Bewerbungsverfahren ausschließen kann, muss theoretisch niemand zu seiner Gesinnung stehen. Das ist ein großes Problem, denn immer noch beweisen Studien, dass es leider der Wahrheit entspricht: Bewerbungen mit Hinweisen auf Migration werden von vielen HR-Managern tendenziell schlechter bewertet, auch wenn die Qualifikationen gleich sind.
3. Zugang zu digitalen Medien
Die Digitalisierung selbst stellt für manche Betroffene eine zusätzliche Hürde dar. Nicht jeder Migrant hat den notwendigen Zugang zu den erforderlichen Geräten und einer stabilen Internetverbindung. Manchmal fehlt auch die entsprechende digitale Kompetenz. Ältere, Geflüchtete und Menschen mit geringem Bildungsstand sind in dieser Hinsicht besonders gefährdet, auf der Strecke zu bleiben.
Chancen und Perspektiven
Nicht alle Seiten der KI sind negativ. Ganz im Gegenteil, manche Aspekte wirken sich sogar sehr hilfreich und positiv aus. Drei davon möchten wir jetzt nennen.
1. Einfacher Zugang zu Informationen und Stellenangeboten
Künstliche Intelligenz erleichtert die Informationsbeschaffung rund um Jobangebote, Behördenwege und das Arbeitsrecht. Auch digitale Assistenten sind nützliche Tools, die beim Orientieren, Ausfüllen von Formularen und beim Bewerben helfen können.
2. Ausbildung
Der Zugang zur deutschen Sprache wird durch Sprachlern-Apps wie Babbel oder Duolingo, aber auch KI-Übersetzer erleichtert. Mittlerweile gibt es sogar KI-Avatare, mit denen man Konversationen trainieren kann. Online Schulungen auf KI-Basis können ebenfalls helfen, Sprachdefizite zu beheben und sich weiterzubilden.
3. Neue Tätigkeitsfelder
Im Bereich KI-Mensch-Interaktion entstehen neue Berufsbilder, die auch für Migranten interessant sind. In Bereichen wie Pflegeassistenz (mit Robotik-Know-how), Datenannotation oder Mediation besteht mitunter sogar die Chance, dem Niedriglohnsektor zu entgehen.
Auswirkungen von KI auf Typische Migrantenberufe im Überblick
| Branche | Migrantenanteil | Automatisierungsrisiken (durch KI) | Neuer Tätigkeitsbereich (durch KI) |
| Gastronomie | hoch | mittel – hoch | Rezeptentwicklung, Warenplanung |
| Reinigung | hoch | sehr hoch (z.B. Reinigungs-Roboter) | Facility-Management (mit Smart Tech-Kenntnissen) |
| Pflegehilfe | mittel | gering – mittel | Assistieren bei robotergestützter Pflege |
| Einzelhandel | hoch | hoch (Online Handel, Self-Checkout-Systeme) | Digitaler Customer Support |
| Lager / Logistik | mittel | hoch (Lagerhäuser in automatisierter Form) | Mensch-Maschine-Koordination |
| Baugewerbe | hoch | mittel (Arbeiten oft teilautomatisiert) | Koordination der Baulogistik mittels digitaler Tools |
Was tut Österreich, um Integration in Zeiten der KI zu fördern?
In Wien existiert ein Projekt „Digital Skills for All“, das sich an geringqualifizierte Menschen mit Migrationshintergrund richtet. Die Schulungen vermitteln digitale Kompetenzen. Das Projekt „KI und Integration“ in der Steiermark erprobt den Einsatz von KI bei der Arbeitsvermittlung von Migranten auf offene Stellen. In Linz werden im Rahmen von „Coding for Migrants“ Einwanderer in neuen KI-Berufen ausgebildet.
Schlusswort: Chancen nutzen, Nachteile vermeiden
Die möglichen Nachteile der Digitalisierung sind nicht von der Hand zu weisen. Steuert man aber gezielt entgegen, indem man die Algorithmen auf Fairness überprüft, den Menschen zu digitaler Bildung verhilft oder sie gezielt umschult, eröffnen sich aus der künstlichen Intelligenz großartige Perspektiven. Mit entsprechenden Projekten ist Österreich bereits auf einem guten Weg. Die Dynamik ist nicht mehr aufzuhalten – umso wichtiger ist es, dass niemand den Anschluss verliert. Die eine oder andere Karriere steht in den Startlöchern, und zwar auch ohne akademischen Hintergrund.