Vom Last-Minute-Shopper bis zum Frühplaner: Während neun Prozent der Österreicher erst am Heiligabend Geschenke besorgen, haben andere ihr Budget längst festgelegt – bis zu 2.000 Euro.
Nur sieben Prozent der Österreicherinnen und Österreicher beschränken ihre Weihnachtsausgaben auf maximal 99 Euro, während am anderen Ende des Spektrums drei Prozent der Bevölkerung 2.000 Euro oder mehr für Festgeschenke investieren. Jeweils 16 Prozent der Befragten bewegen sich in den Ausgabenbereichen zwischen 200 und 299 Euro beziehungsweise 500 bis 999 Euro. Die wirtschaftlichen Herausforderungen beeinflussen dabei das Kaufverhalten erheblich: Für 59 Prozent spielen Krisen und Teuerung eine bedeutende Rolle bei ihren Entscheidungen, während 28 Prozent diese Faktoren als weniger einflussreich bewerten.
Neun Prozent lassen sich von der wirtschaftlichen Lage kaum in ihrer Konsumfreude bremsen. Die Datengrundlage lieferte eine IMAS-Umfrage unter 1.001 Personen ab 16 Jahren, die in persönlichen Interviews im Oktober und November 2025 befragt wurden.
Geschenkplanung
Fast ein Viertel der Bevölkerung beginnt einen Monat vor dem Weihnachtsfest mit den Überlegungen zu passenden Geschenken, ein ebenso großer Anteil startet noch früher mit der Planung. Etwa ein Fünftel der Befragten macht sich zwei bis drei Wochen vor dem Fest Gedanken über die Präsente, während ein Prozent erst am Tag der Bescherung selbst aktiv wird.
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Bei 14 Prozent variiert der Planungsbeginn jährlich, und acht Prozent machten hierzu keine Angaben.
Einkaufsverhalten
Den Einkauf der Weihnachtsgeschenke schließen 21 Prozent etwa eine Woche vor dem Fest ab. 18 Prozent haben ihre Einkäufe bereits ein bis zwei Wochen früher erledigt, während 16 Prozent erst kurz vor dem Fest fertig werden. Neun Prozent besorgen ihre Geschenke sogar erst am 24. Dezember.
Besonders vorausschauend agieren jene 15 Prozent, die ihre Präsente bereits einen Monat vor Weihnachten oder noch früher zusammenhaben. Bei 13 Prozent schwankt der Abschlusszeitpunkt von Jahr zu Jahr, und acht Prozent enthielten sich einer Antwort.
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Die erhobenen Daten zum Planungs- und Kaufverhalten entsprechen dabei den langjährigen Durchschnittswerten.
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