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CORONA-MASSNAHMEN

Lockdown soll um 6 Wochen verlängert werden

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(FOTO: BKA/Dragan Tatic)

Bei der heutigen Sitzung von Kanzler Kurz mit den Oppositionspolitikern und den Landeschefs sind die Würfel gefallen: Laut Insiderquellen soll der „Lockdown light“ noch bis zu 6 Wochen dauern, also bis „rund um Ostern“.

Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gehe es in der derzeitigen Phase der Pandemie darum, „welche Erwartungshaltung erzeugt wird“. Er soll daher in zwei Wochen, also am 1. März, einen Corona-Gipfel vorgeschlagen haben, um weitere Informationen an die Bevölkerung zu kommunizieren. Wie die „Heute“ Montagnachmittag berichtete, sollen die nächsten Öffnungsschritte laut Kanzler Kurz jedoch erst „rund um Ostern“ geplant sein.

In der heutigen Sitzung mit Oppositionspolitikern und den Landeschefs soll sich Kanzler Kurz auf eine Verlängerung des „Lockdown light“ um weitere sechs Wochen geeinigt haben. Für die Gastronomie, Hotellerie und Kultur bedeutet das, dass sie weiterhin geschlossen bleiben werden. In den Schulen soll der Schichtbetrieb aufrecht bleiben.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) führte nach dem Kanzler-Statement aus, dass „Österreich einen anderen Weg als Deutschland“ eingeschlagen habe. Deutschland hält bis 7. März an einem harten Lockdown fest. In Österreich hatte es hingegen ja bereits zarte Öffnungsschritte gegeben. Diese würden laut Anschober „aktuell noch keine Auswirkungen“ zeigen, aber: „Daraus auf Resultate zu schließen, wäre zu früh.“

Österreich ist „Europameister“
Bei den Mutationen gebe es nach wie vor „ein Ost-West-Gefälle“, so der Gesundheitsminister. Dagegen wolle man auch weiterhin mit „FFP2-Maske, 2-Meter-Abstand und massiven Testausweitungen“ entgegenwirken. Anschober sieht Österreich angesichts aktuell 200.000 Corona-Checks pro Tag als „Europameister“.

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