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SKATING-SEASON

Longboard vs. Skateboard – Bretter, die die Welt bedeuten!

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SKATING-SEASON. Was ist der Unterschied zwischen einem Skateboard und einem Longboard? Wenn ihr gerne auf diesen Brettern fahrt, dann findet heraus, welches am besten zu euch passt.

Was kann das Longboard?
• Länge: 90 bis 150 cm
• Nicht für Tricks geeignet (dafür ist ein Skateboard besser)
• Der Achsabstand ist größer als beim Skateboard. Damit lässt es sich leichter und bequemer fahren.
• Die Räder sind weicher und größer als bim Skateboard: Damit kommt es mit Hindernissen wie Steinchen besser zurecht, erreicht aber auch eine höhere Geschwindigkeit als das Skateboard.
• Arten von Longboards: Longboard Cruiser (am beliebtesten, für die Stadt konzipiert), Carving Longboard, Downhill Longboard
• Die meisten Tricks, die mit einem Skateboard möglich sind, sind mit dem Longboard unausführbar, aber einige Tricks wie “Dancing” gehen.

Was kann das Skateboard?
• Länge: ca. 80 Zentimeter (10 bis 70 cm kürzer als ein Longboard)
• Aufgrund der Kürze könnt ihr damit definitiv besser Tricks machen.
• Ein großer Vorteil des Skateboards ist, dass es leichter ist. Damit lässt es sich besser transportieren als das Longboard.
• Die Beherrschung des Skateboards ist schwerer als die des Longboards, aber genau das macht es bei der Ausführung von Tricks zum besseren Partner.

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I-Size als Garant der höchsten Sicherheit!
Mit dem Sommeranfang tummeln sich auf den Straßen immer häufiger Menschen auf Fahrrädern, Scootern und Rollschuhen, aber auch auf dem urbanen Lieblingsspielzeug, dem Skateboard. Der Sport und die Subkultur, die sich in den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA entwickelt haben, sind zum festen Bestandteil des urbanen Alltags aller Metropolen der westlichen Welt geworden. Mittlerweile genießt auch das Longboard, ein Nachfahre des originalen Skateboards, große Popularität…

Skateboard und Longboard
Aber was ist der Unterschied zwischen einem Skateboard und einem Longboard? Der wesentliche Unterschied ist, dass das Skateboard in der Regel kleiner und an beiden Seiten aufgebogen ist, dass es kleinere Räder hat und dass es so dimensioniert ist, dass es für Tricks geeignet ist. Vereinfacht gesagt: Das Skateboard ist mehr für die gemacht, die Tricks mögen und diesen Sport lieben, während das Longboard eher ein städtisches Fortbewegungsmittel ist, aber auch mit ihm lassen sich nicht alle, aber doch einige der Tricks ausführen, die mit dem Skateboard möglich sind.

Unterschiede in der Geschwindigkeit
Einer der größten Unterschiede zwischen diesen beiden unterschiedlichen Rollbrettern ist die Geschwindigkeit. Mit dem Longboard lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erzielen, und zwar aufgrund der Tatsache, dass man mit den größeren Rädern des Longboards auch kleinere Hindernisse auf dem Weg wie z.B. kleine Steinchen leichter überwinden kann als mit dem normalen Skateboard. Auch das Fahrgefühl ist unterschiedlich: Das Longboard ist für Anfänger mit Sicherheit die bessere Wahl, weil es aufgrund seiner Konstruktion leichter Fahrt aufnimmt und damit auch leichter zu lenken ist. Vor allem für ältere Menschen und für alle, die keine akrobatischen Tricks im Sinn haben, ist das Longboard definitiv die bessere Wahl.

Skateboard – der Vater der Tricks
Auch wenn das Longboard im Moment definitiv an Popularität zulegt, – vielleicht, weil es leichter zu beherrschen ist – halten die Skater und die Aktivistin dieser sportlichen Subkultur weiterhin am Skateboard fest. Und das ist auch gar kein Wunder. Denn es bleibt dabei, dass ihr mit einem normalen Skateboard in den Wiener Skaterparks mit Sicherheit besser dabei seid als mit einem Longboard. Wenn wir von Tricks reden, bleibt das Skateboard der „Vater“ dieses Sports, während das Longboard für eine langsame, gemütliche Tour durch die Stadt sicher besser geeignet ist…