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Urlaubsboom

Luxus-Strand an der Adria: Preise schocken Urlauber

Luxus-Strand an der Adria: Preise schocken Urlauber
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine kleine Bucht an der Adria sorgt für große Aufregung – wegen Preisen, die selbst hartgesottene Urlauber zweimal hinschauen lassen.

Ort des Geschehens

An der italienischen Adria gibt es viele Orte, die Urlauber in ihren Bann ziehen. Doch eine kleine Bucht rückt derzeit besonders in den Fokus: Portonovo, südlich von Ancona in den Marken, trägt den Beinamen „Perle des Conero“ – und das nicht ohne Grund.

Kristallklares Wasser, weitgehend unberührte Natur und eine vergleichsweise beschauliche Atmosphäre machen die Bucht zu einem der begehrtesten Ziele an der Adriaküste. Genau diese Qualitäten werden ihr jedoch zunehmend zum Verhängnis. In den Sommermonaten stauen sich die Fahrzeuge auf den Zufahrtsstraßen, Engpässe blockieren den Verkehr, und wer spontan vorbeikommen möchte, braucht vor allem eines: Geduld.

Preise & Wartelisten

Wer für die laufende Saison noch auf einen fixen Strandplatz gehofft hat, kommt zu spät. Die begehrten Saisonplätze sind längst vergeben. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegen schlägt je nach Lage mit 1.200 bis 3.000 Euro für die gesamte Saison zu Buche. Auch Tagesgäste kommen nicht günstig davon: In der ersten Strandreihe sind 30 bis 40 Euro pro Tag keine Ausnahme.

Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis für einen Sonnenschirm mit zwei Liegen an italienischen Stränden beträgt unter der Woche 35 Euro pro Tag. In Rimini an der Adria, einem der klassischen Badeorte, kosten Sonnenschirm und zwei Liegen pro Woche zwischen 150 und 166 Euro – ein Bruchteil dessen, was in Portonovo allein für eine Woche anfallen würde.

Trotz dieser Preise gibt es Wartelisten. Rund 60 Personen warten jedes Jahr darauf, dass ein Platz frei wird. Stammgäste verlängern ihre Buchungen regelmäßig von Saison zu Saison – Betreiber berichten, dass kein einziger Saisonschirm den Besitzer gewechselt hat. Um den Zugang zumindest ansatzweise offenzuhalten, reservieren die Betreiber bewusst einen Teil der Plätze für Tagesgäste.

Für den anhaltenden Boom gibt es mehrere Ursachen – und das, obwohl die aufgerufenen Preise selbst für reiseerfahrene Italien-Urlauber kaum zu fassen sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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