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Suchaktion

Lyhanna (11) verschwunden – Vater der besten Freundin verhaftet

Lyhanna (11) verschwunden – Vater der besten Freundin verhaftet
FOTO: iStock/philipimage
2 Min. Lesezeit |

Ein Mädchen steigt in ein Auto – und verschwindet. Seitdem sucht Frankreich fieberhaft nach der elfjährigen Lyhanna.

Seit Freitag ist die elfjährige Lyhanna aus dem Süden Frankreichs spurlos verschwunden. Die Polizei in Fleurance geht von einer Entführung aus. „Es ist nahezu ausgeschlossen, dass sie weggelaufen ist“, ist sich ihre Mutter Charly Rameau sicher. Auch die zuständige Staatsanwältin hält ein freiwilliges Verschwinden für unwahrscheinlich.

Mehrere Zeugen beobachteten, wie das Mädchen kurz vor seinem Verschwinden in ein Fahrzeug einstieg – eine Überwachungskamera bestätigte diese Beobachtungen. Im Zuge der ersten Ermittlungen rückte der Vater einer Freundin von Lyhanna als Tatverdächtiger in den Fokus.

Verdächtiger festgenommen

Inzwischen wurde ein 41-jähriger Mann festgenommen, der der Familie offenbar bekannt war. „Zu Beginn des Schuljahres hat sie bei der Tochter des Verdächtigen übernachtet. Sie erzählte uns, dass er sie oft gekitzelt und mit ihr gespielt hat“, erklärte die Mutter des vermissten Mädchens gegenüber dem Sender BFMTV.

„Er hat Lyhanna jeden Tag etwas zu essen mitgebracht. Wenn es jemand ist, den sie kennt, dann wäre sie sicher in sein Auto gestiegen, wenn er ihr angeboten hätte, sie nach Hause zu fahren. Ich denke, genau das ist passiert“, vermutet Rameau.

Gegenüber den Behörden gab der 41-Jährige an, Lyhanna zum örtlichen Schwimmbad gefahren zu haben. Staatsanwältin Clémence Meyer bezeichnete seine Schilderungen jedoch als „widersprüchlich und ungenau“. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen Entführung und Freiheitsberaubung einer Minderjährigen unter 15 Jahren ein.

Großangelegte Suche

Die Suche nach dem Mädchen läuft derweil auf Hochtouren. Das Gelände rund um ein Freizeitzentrum, wo der Verdächtige Lyhanna nach eigenen Angaben abgesetzt haben will, wurde weiträumig abgesperrt. Taucher durchsuchten einen Fluss sowie mehrere Seen in der Umgebung.

Zusätzlich sind Spürhunde, Drohnen und Hubschrauber im Einsatz, um die Elfjährige ausfindig zu machen.

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KO KOSMO-Redaktion
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