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Not-OP

Maiskorn verschluckt: Tierheim rettete Babykatze in letzter Sekunde

Maiskorn verschluckt: Tierheim rettete Babykatze in letzter Sekunde
FOTO: Tierschutz Austria
2 Min. Lesezeit |

Ein winziges Maiskorn brachte Kätzchen Honig an den Rand des Todes – und stellte ihren Besitzer vor eine unmögliche Entscheidung.

Die acht Wochen alte Katze Honig befindet sich nach einem lebensbedrohlichen Vorfall derzeit im Tierschutzhaus Vösendorf in Betreuung. Das Tier hatte ein Maiskorn verschluckt, das im Verdauungstrakt aufquoll und einen gefährlichen Darmverschluss verursachte. Ein chirurgischer Eingriff war unumgänglich.

Da der Besitzer die anfallenden Kosten von rund 2.000 Euro nicht aufbringen konnte, übernahm Tierschutz Austria die Versorgung des Tieres.

Gefahr im Darm

Getrocknete Maiskörner und ähnlich kleine Gegenstände stellen für Tiere ein ernstes gesundheitliches Risiko dar, sobald sie verschluckt werden. Im Verdauungstrakt quellen sie auf und verursachen Verstopfungen, die sich häufig nur durch eine Operation beheben lassen – besonders bei Jungtieren, deren Verdauungstrakt noch sehr eng ist.

Honig wird von Tierschutz Austria so lange betreut, bis ein geeignetes neues Zuhause für sie gefunden ist. Stephan Scheidl, Tierheimleiter von Tierschutz Austria, schildert die Gefahr, die von solchen Objekten ausgeht: „So klein das Korn aussieht – im Magen oder Darm wird daraus ein lebensgefährlicher Pfropfen. Honig hat großes Glück gehabt.“

Kosten für Tierheime

„Viele Tiere überleben das nicht, und viele Halterinnen und Halter können eine solche Operation nicht bezahlen. Dann bleiben die Kosten und die Nachsorge an den Tierheimen hängen.“ Scheidl weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Spenden hin, die es der Organisation ermöglichen, in solchen Notfällen rasch handeln zu können.

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KO KOSMO-Redaktion
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