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Familiendrama

Mann ließ ihre Dackel einschläfern, dann stach die Krankenschwester zu

Mann ließ ihre Dackel einschläfern, dann stach die Krankenschwester zu
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

30 Jahre Ehe, zwei Dackel, ein Messer – und eine Tat, die eine ganze Familie für immer veränderte.

Drei Jahrzehnte lang galten Claire B. (64) und Keith B. (63) als glückliches Paar – bis ihre Ehe im Jahr 2025 zerbrach. Aus dem Umfeld der beiden ist zu hören, dass der spätere Messerangriff das dramatische Ende einer bereits länger andauernden Krise war. Den entscheidenden Einschnitt markierte ein Frühstücksgespräch, bei dem Keith B. seiner Frau eröffnete, dass er ausziehen werde.

„Das hat sie völlig zerstört“, schildert eine Bekannte. Claire B., Mutter zweier Kinder, wurde daraufhin krankgeschrieben – sie litt unter Angstzuständen und war auf Medikamente angewiesen. In dieser Zeit wurden ihre Dackel zu ihrem emotionalen Rückhalt. „Sie liebte die Hunde mehr, als man beschreiben kann“, berichtet ein Bekannter. Vor Gericht nannte sie die Tiere „meine Mädchen“.

Tödliche Entscheidung

Nach der Trennung trat Claire B. eine Reise an und ließ die Hunde bei ihrem Mann und den gemeinsamen Töchtern zurück. In ihrer Abwesenheit kam es offenbar zu Schwierigkeiten bei der Versorgung der Tiere. Keith B. gab an, keine Möglichkeit gefunden zu haben, die Dackel anderweitig unterzubringen, da sein Vermieter keine Tierhaltung erlaubte.

Er ließ die beiden Hunde daraufhin einschläfern. Als Claire B. zurückkehrte und nach den Tieren fragte, fielen die Worte ihres Mannes wie ein Urteil: „Die Hunde sind tot.“ Diesen Moment beschreibt sie vor Gericht als „Explosion im Kopf“ – sie habe „nur noch Rot gesehen“.

Die Krankenschwester griff zu einem Messer, stach auf ihren Mann ein und schrie dabei: „Du hast meine Hunde getötet!“ Ein Nachbar konnte ihr die Waffe entreißen. Keith B. überlebte nur knapp – eine Lunge wurde dabei beschädigt, und bis heute plagen ihn Schmerzen, Albträume und Panikattacken.

Urteil & Folgen

Claire B. gab vor Gericht an, keine Erinnerung an den Angriff zu haben. Ein Sachverständiger führte diesen Gedächtnisausfall auf das Zusammenwirken von Alkohol und extremer psychischer Belastung zurück. Dennoch übernahm sie die Verantwortung und räumte ein, ihrem Mann schweren Schaden zugefügt zu haben.

Das Gericht verurteilte sie zu drei Jahren Haft. Keith leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Die Töchter haben den Kontakt zur Mutter abgebrochen.

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KO KOSMO-Redaktion
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