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Stellenabbau

Massen-Kündigungen wegen KI: Finanzdienstleister schockt Arbeitsmarkt!

Massen-Kündigungen wegen KI: Finanzdienstleister schockt Arbeitsmarkt!
(FOTO: EPA / Greg Nash / POOL)
2 Min. Lesezeit |

Jack Dorsey zieht die Reißleine – und die Börse jubelt. Beim Finanzkonzern Block beginnt eine neue Ära, die Tausende Jobs kostet.

Block, das Finanzunternehmen unter der Führung von Twitter-Gründer Jack Dorsey, steht vor einem tiefgreifenden Umbau: Mehr als 4.000 Stellen sollen im Zuge einer strategischen Neuausrichtung auf Künstliche Intelligenz gestrichen werden. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 10.000 Mitarbeiter weltweit – die geplanten Entlassungen entsprechen damit nahezu der Hälfte der Belegschaft. Dorsey begründete den massiven Personalabbau mit den veränderten Möglichkeiten, die KI-Werkzeuge bieten: „Ein deutlich kleineres Team kann mit den Instrumenten mehr machen und das besser“, erläuterte er. „Ich glaube nicht, dass wir mit dieser Erkenntnis früh dran sind. Ich glaube, die meisten Unternehmen sind spät dran.“

Dorseys klare Ansage

An den Finanzmärkten stieß die Ankündigung auf breite Zustimmung: Im nachbörslichen Handel legte die Block-Aktie um 25 Prozent zu. Branchenbeobachter werteten den Schritt als wegweisend für die KI-Ära und als frühen Hinweis darauf, wie die Technologie die Strukturen der Unternehmenswelt grundlegend neu ordnen könnte.

In einem Beitrag auf der Plattform X machte Dorsey deutlich, dass Block bewusst auf einen einzigen, konsequenten Einschnitt gesetzt habe – anstatt künftig in mehreren Wellen Entlassungen vorzunehmen. Den Schritt wolle er lieber „ehrlich und zu unseren eigenen Bedingungen“ vollziehen, als später dazu gezwungen zu sein.

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Solide Quartalszahlen

Für die Umsetzung des Umbaus kalkuliert Block mit Kosten zwischen 450 und 500 Millionen Dollar. Das operative Geschäft entwickelte sich im abgelaufenen Quartal solide: Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte im Zeitraum bis Ende Dezember auf 65 Cent, nach 47 Cent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Bruttogewinn wuchs um 24 Prozent – maßgeblich angetrieben von einem Zuwachs von 33 Prozent bei der Cash App, über die Nutzer Geldtransfers abwickeln können.

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KO KOSMO-Redaktion
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