Nach dem Tod des serbischen Musikproduzenten Sasa Popovic erhält seine Witwe Suzana eine bescheidene Pension von 870 Euro – trotz seines früheren Ruhms.
Nach dem Tod des Grand-Kreativdirektors Sasa Popovic am 1. März, der einem langen Kampf gegen eine schwere Krankheit erlag, hat seine Witwe Suzana Jovanovic sein gesamtes Vermögen sowie seine Pension geerbt. Die monatliche Pensionszahlung beläuft sich auf 102.000 Dinar (serbische Währung, etwa 870 Euro). Wie das Institut für Sozialschutz gegenüber „Puls online“ bestätigte, stand Suzana dieses Erbe rechtmäßig zu, da sie das erforderliche Mindestalter von 53 Jahren überschritten hat.
Popovics Finanzen
Zu Lebzeiten hatte Popovic offen über seine finanziellen Verhältnisse gesprochen. „Meine Pension reicht gerade für die laufenden Kosten – Strom, Gas, Vermögenssteuer und Lebensmittel für die Familie.“ Nach Bezahlung der Haushaltshilfe bleibt mir persönlich nur noch Geld für einen Schokoriegel und zwei Kaugummis“, hatte der Musikmanager vor einigen Jahren erklärt.
Wie nun aus dem Umfeld der Familie verlautete, soll Suzana mittlerweile bereits Teile des gemeinsamen Vermögens verkauft haben.
Diskrepanz zwischen Ruhm und Rente
Die relativ niedrige Pension wirkt überraschend angesichts des früheren Erfolgs des Musikproduzenten. Popovic hatte beträchtliche Einnahmen aus dem Verkauf von „Grand Production“ erzielt und in mehrere Immobilienobjekte investiert. Seine finanziellen Mittel flossen jedoch zu großen Teilen in Luxusgüter und die Karriereförderung seiner Frau Suzana, die selbst als Sängerin tätig ist.
Experten der serbischen Musikbranche weisen darauf hin, dass die gesetzliche Altersrente in Serbien oft in keinem Verhältnis zum früheren Einkommen und Lebensstil erfolgreicher Kulturschaffender steht. Dies erklärt, warum Popovic trotz seiner jahrzehntelangen Präsenz in der Unterhaltungsindustrie und seines öffentlichen Status zuletzt finanziell zurückhaltender leben musste.
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