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Neutralität

Militärflüge über Österreich: NATO-Airbus landet in Wien

Militärflüge über Österreich: NATO-Airbus landet in Wien
Auch in Salzburg landete die A330MRTT. FOTO: austrianwings.info/Innozenz Grundler
2 Min. Lesezeit |

Ein NATO-Airbus sorgt in Österreich für Aufsehen: Nach mehreren Landungen in Wien-Schwechat kochen die Debatten um Militärtransporte erneut hoch.

Österreich sieht sich aufgrund seiner Neutralität immer wieder mit Debatten um Militärtransporte konfrontiert, sei es auf der Straße, Schiene oder in der Luft. Besonders Bilder und Videos von Panzern, die durch österreichische Bahnhöfe transportiert werden, erregen in sozialen Netzwerken großes Aufsehen. Die Situation hat sich nach dem russischen Angriff auf die Ukraine und den darauffolgenden Waffenlieferungen der NATO-Länder verschärft. Im Jahr 2023 wurden in Österreich insgesamt 4.583 Militärtransporte registriert, hauptsächlich aus NATO-Staaten, während es 6.245 Überflüge gab.

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Seltene Landungen

Landungen von Militärflugzeugen sind hingegen seltener. Am 18. und 19. März sowie kürzlich in Wien-Schwechat setzte derselbe NATO-Airbus A330 der niederländischen Luftwaffe auf österreichischem Boden auf, wie das Luftfahrt-Portal Austrianwings.info berichtete. Diese zweistrahlige Maschine dient seit 2021 als Tanker und Transporter. Der Airbus landete am Montag um 10.30 Uhr in Schwechat, nachdem er aus Eindhoven kam, und flog nach einem kurzen Stopp um 11.50 Uhr weiter nach Berlin.

Das Verteidigungsministerium teilte der Zeitung ‚Heute‘ mit, dass der Flug ordnungsgemäß angemeldet und alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden. Auch die Route von den Niederlanden über Wien nach Berlin war genehmigt. Über die Ladung des Flugzeugs machte das Ministerium keine Angaben: „Ob etwas am Flughafen geladen wurde und um was es sich dabei gehandelt haben könnte, liegt nicht in unserem Informationsbereich und muss auch nicht gemeldet werden“, erklärte ein Sprecher.

Sollte es sich um ein Flugzeug eines kriegsführenden Landes handeln, hätte Österreich die Möglichkeit – und Pflicht – ein Veto einzulegen.

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KO KOSMO-Redaktion
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