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Ukrainekonflikt

Mindestens 13 Tote: Großangriff auf Kiew – Selenskyj bricht Auslandsbesuch ab

Mindestens 13 Tote: Großangriff auf Kiew – Selenskyj bricht Auslandsbesuch ab
FOTO: EPA/SERGEY DOLZHENKO
2 Min. Lesezeit |

Russland trifft Kyjiw mit voller Wucht – in einer Nacht, die Selenskyj bereits kommen sah und die nun Spuren hinterlässt.

In der Nacht auf Donnerstag hat Russland einen massiven Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw geführt. Raketen, darunter ballistische Raketen, und Drohnen trafen die Stadt, nur wenige Stunden nachdem Präsident Wolodymyr Selenskyj öffentlich vor einer bevorstehenden Attacke gewarnt hatte. Wladimir Putin hatte einen solchen Großangriff bereits seit Längerem angekündigt.

In Lagerhäusern und einem Wohngebäude im Bezirk Butscha brachen Feuer aus, weitere Wohnhäuser, ein Studentenwohnheim sowie Fahrzeuge wurden beschädigt. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte über den Onlinedienst Telegram mit, „die ganze Stadt“ werde von Russland angegriffen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen und diese vorerst nicht zu verlassen.

Mindestens 13 Tote

Inzwischen ist das Ausmaß des Angriffs klarer: Klitschko zufolge kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, nachdem die Behörden zunächst von neun Todesopfern ausgegangen waren. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha richtete einen dringenden Appell an die Verbündeten seines Landes. „Zögert die Entscheidungen zur Luftverteidigung der Ukraine nicht hinaus! Das ist unsere wichtigste Forderung an unsere Partner nach einer schrecklichen Nacht in Kyjiw“, schrieb Sybiha auf der Plattform X.

Weitere Städte betroffen

Kyjiw war in dieser Nacht nicht die einzige Stadt, die unter Beschuss geriet. Wie die „Krone“ berichtet, kam es auch in Saporischschja, Pawlohrad, Sumy und Charkiw zu Explosionen.

Selenskyj brach seinen Staatsbesuch in Irland daraufhin vorzeitig ab und kehrte umgehend in die Ukraine zurück.

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KO KOSMO-Redaktion
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