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BESUCH

Ministerin Edtstadler will nach Cevapi-Genuss Bosnien in der EU sehen (VIDEO)

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FOTO: Karoline Edtstadler Instagram (Screenshot)

Die österreichische Bundesministerin für EU und Verfassung, Karoline Edtstadler, besuchte Bosnien-Herzegowina, um über die EU-Beitrittsperspektiven des Landes zu diskutieren.

Während ihres zweiten Besuchs in Bosnien-Herzegowina innerhalb eines Jahres traf Edtstadler in Sarajevo ein. Ihr erster Halt war die Residenz der österreichischen Botschaft, wo sie mit EUFOR-Kommandant Helmut Habermayer zusammentraf. Die Gespräche konzentrierten sich auf sicherheitsrelevante Themen, einschließlich der Auswirkungen des Ukraine-Konflikts und der Lage in der Republika Srpska.

Bosnien auf dem Weg in die EU: Österreichs Unterstützung gefragt

Im Präsidentenpalast diskutierte Edtstadler mit bosnischen Amtskollegen über die anstehenden EU-Beitrittsgespräche. Die bosnische Regierung setzt auf Österreichs Unterstützung und schlägt ein Modell der „graduellen Integration“ vor, um den EU-Beitritt zu erleichtern.

Gegenüber der Presse betonte Edtstadler die Bedeutung von Reformen für den Beitrittsprozess: „Wir sind bestrebt, Bosnien-Herzegowina in der europäischen Familie willkommen zu heißen, aber es ist entscheidend, dass die notwendigen Reformen konsequent fortgeführt werden.“

Edtstadler sieht Dynamik im EU-Erweiterungsprozess

Die Ministerin beobachtet eine positive Dynamik im EU-Erweiterungsprozess, die auch für die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau relevant ist. „Es ist wichtig, dass wir die Menschen in dieser Region nicht verlieren“, so Edtstadler.

Ein weiteres Treffen fand mit dem Justizminister Davor Bunoza statt, gefolgt von einem Besuch der Ausstellungseröffnung „Struggle & Contemplation“ im Kulturforum Sarajevo. Dort lobte Edtstadler die Arbeiten der Künstler, darunter zwei junge Frauen aus der Ukraine und eine aus dem Iran.

Kulinarischer Abschluss: Edtstadlers Cevapi-Moment

Zum Abschluss ihres Besuchs in Sarajevo teilte Ministerin Edtstadler auf Instagram einen heiteren Moment: Sie genoss Cevapi, eine lokale Spezialität, zusammen mit der Bürgermeisterin von Sarajevo. „Bevor es zurück nach Wien geht, dürfen natürlich Cevape nicht fehlen“, scherzte Edtstadler, was ihre Verbundenheit mit der Region und ihre lebensfrohe Art unterstreicht. Dieser kulinarische Austausch symbolisiert nicht nur die kulturelle Verbindung, sondern auch die Hoffnung auf eine engere Zusammenarbeit im Rahmen der EU-Erweiterung.