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Missbrauchsfall

Missbrauchsskandal: 137 Anklagen gegen Ex-Kinderbetreuer

Missbrauchsskandal: 137 Anklagen gegen Ex-Kinderbetreuer
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

137 Anklagepunkte, 2,4 Millionen Dateien, 16 Jahre mutmaßlicher Taten – ein Fall erschüttert Australien bis ins Mark.

Ein früherer Kinderbetreuer aus Sydney sieht sich mit insgesamt 137 Anklagepunkten konfrontiert, nachdem die Behörden 129 zusätzliche Vorwürfe gegen ihn erhoben haben. Die ihm zur Last gelegten Taten reichen von der Produktion von Missbrauchsmaterial über heimliche Filmaufnahmen bis hin zu sexuellen Übergriffen auf Kinder – begangen in einem Zeitraum, der sich von 2009 bis 2025 erstreckt. Festgenommen wurde der Mann bereits im Juli 2025, nachdem das Nationale Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder einen entsprechenden Hinweis geliefert hatte. Damals wurde er zunächst in acht Fällen angeklagt; seither sitzt er in Untersuchungshaft.

Digitale Spurensuche

Im Zuge der Ermittlungen hatten Beamte die Wohnung des Verdächtigen in Sydney durchsucht und eine Reihe elektronischer Geräte beschlagnahmt. Die anschließende Auswertung des sichergestellten Datenmaterials führte nach Angaben der Polizei zu den nun vorliegenden zusätzlichen Anklagen.

Parallel dazu laufen Bemühungen, die in den Aufnahmen zu sehenden Kinder zu identifizieren. Betroffene Familien sollen innerhalb der nächsten Wochen benachrichtigt werden. Kriminalkommissar Luke Needham erklärte dazu: „Wir wissen, dass so etwas der schlimmste Alptraum für Eltern ist, und wir haben Ermittler und Experten für digitale Forensik, die rund um die Uhr daran arbeiten, 2,4 Millionen elektronische Dateien systematisch zu überprüfen.“

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KO KOSMO-Redaktion
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